Aktuelles der NABU Ortsgruppe Ortenberg

6.11.2018 - Startschuß für die Renaturierung

Bereits letzte Woche sind die Gerätschaften auf unserem Gelände eingetroffen. Und seit letzten Montag kommen sie auch zum Einsatz. Innerhalb von zwei Tagen kann man jetzt schon den neuen Verlauf der Nidder und die entstehende Insel erkennen.

Ausführliche Infos zur Renaturierung und weitere Bilder gibt es hier.

 

3.11.2018 - Uns entgeht keiner

Beim heutigen Arbeitseinsatz war auch unser Reinhard Gast und hat den arbeitenden Kollegen moralische Unterstützung geleistet.

Ein Grund also nach Abschluß der Arbeiten ihm noch nachträglich zum 65sten Geburtstag zu gratulieren.

Es hat ihm also nichts genutzt sich an seinem Jubeltag zu verdünisieren.

Eine kleine Auslese verschiedener Weine wurde ihm in kleiner Runde von Dietmar übergeben.

 

Lass sie dir schmecken lieber Reinhard und hoffentlich bist du auch in Zukunft mit dabei, um uns moralisch zu unterstützen und mit deinen amüsanten Anekdoten zu erfreuen.

 

31.10.2018 - Danke an alle Helfer

Unsere Organisatorin Gisela, die den Stand beim Kalten Markt erst möglich gemacht hat, gilt als erstes unser Dank.

 

Natürlich auch allen Helferinnen und Helfer, die uns am Stand unterstützt haben und den Teams für den Auf- und Abbau.

 

Ohne Euch alle wären wir nie in der Lage gewesen während des Kalten Markts in Ortenberg uns und das Projekt NABU Info- und Mitmachzentrum "Haus an den Salzwiesen" der breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Allen Beteiligten hat Gisela ja schon per Mail ein entsprechendes Danke zukommen lassen. Der Vorstand schließt sich diesen Worten von Herzen an und dankt allen für ihre Unterstützung.

 

DANKE

 

27.-30.10.2018 - Infostand beim Kalten Markt

Zum ersten Mal sind wir mit einem Stand im Ausstellerzelt auf dem Kalten Markt vertreten. Zu den Öffnungszeiten möchten wir den Besuchern den NABU Ortenberg vorstellen und zeigen was wir so machen. Hauptthema ist aber natürlich das im Entstehen befindliche NABU Info- und Mitmachzentrum in Ortenberg-Selters. Hier tut sich seit einigen Tagen für jeden sicht- und erlebbar auch außen so einiges.

Obwohl von LEADER gefördert sind wir auch weiterhin auf Spenden angewiesen, um aus dem Vereinsheim ein für die Region einzigartiges Zentrum zu gestalten.

Wie wir das umsetzen erfahrt ihr an unserem Stand und noch vieles mehr

 

Unterstützt von vielen ehrenamtlichen Helfern können wir für den Kalten Markt  unseren Stand an sämtlichen Tagen bis jeweils 19:00 Uhr besetzten. Und bei erwarteten 200.000 Besuchern erhoffen wir uns einen kleinen Erfolg für uns und unser Projekt.

 

20.10.2018 - Kraniche über Bleichenbach

Meike Lotz hat uns Bilder und ein Video mit vielen, sehr vielen Kranichen über Bleichenbach geschickt. Ein tolles Naturschauspiel, welches fast überall bis zum Abend in der Wetterau beobachtet werden konnte.

Danke für die Bilder.

4.10.2018 - Obstbaumspaziergang am 15.9.2018

Der Nabu Ortenberg hatte am Samstag, den 15. September 2018, zu einem Obstbaum-Rundgang mit dem zweiten  Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins Ortenberg eingeladen. Bei schönem Spätsommerwetter trafen fünf Interessierte an den beiden Obstbaumstücken von Timo Berk. Auf dem ersten Baumstück befindet sich seine Sammlung von einheimischen und seltenen Apfelsorten wie Roter und Weißer Herbstkalvill, Oberdiecks Renette, Selterser Roter, Himbacher Grüner, Stolberger Schlossapfel. Timo Berk sammelt seit 2000 und hat seither ca. 100 Sorten zusammengetragen, von denen ca. 30 Prozent noch unbekannte Sorten sind. Jeder Baum ist mit drei verschiedenen Sorten veredelt. Die Sammlung soll mit dazu beitragen, alte und bewährte Apfelsorten und regionale Sorten an Tafel- und Kelteräpfeln zu erhalten. Es besteht dadurch die Möglichkeit, in Zukunft diese Apfelsorten, insbesondere die regionalen Sorten, wieder anzupflanzen.
Auf dem zweiten Baumstück führte uns Timo Berk stehen Tafeläpfel verschiedener Sorten, darunter auch eine eigene Auslese, die bisher noch keinen Namen erhalten hat. Bei dem Rundgang blieb es nicht bei sachkundigen pomologischen und kulturgeschichtlichen Informationen, sondern bei dem Rundgang konnten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Eindruck vom Geschmack bei Kostproben der Äpfel machen. Bei 80 Bäumen mit über 100 verschiedenen Sorten konnte natürlich nur ein Bruchteil der Sorten verköstigt werden. Der Spaziergang war ein Genuss.

 

Wer Lust auf eine Apfelverkostung bekommen haben sollte, dem bietet sich im Oktober noch eine Gelegenheit. Am Freitag, den 12. Oktober 2018 lädt der Obst- und Gartenbauverein Ortenberg um 19 Uhr zu einer Apfelverkostung mit Timo Berk im Vereinsheim des TVO Ortenberg in der Rotlippstraße 4A ein.

3.10.2018 - Vorbereitung und Organisation zum 752. Kalten Markt

Während des Kalten Markt sind wir mit einem Informationsstand in den Ausstellungszelten vertreten. Neben den vielen Themen des Natur- und Umweltschutzes ist es uns auch eine Herzenssache über das in Entstehung befindliche NABU Info- und Mitmachzentrum in Ortenberg-Selters zu informieren. In der Presse wurde über dieses Vorhaben schon ausführlich berichtet und es wird auch in Zukunft weiter berichtet werden.

Äußerlich gab es für interessierte Bürger bisher nicht viel zu sehen, hat sich doch das Meiste im Inneren des Vereinsheims getan. Doch mit dem Startschuß des Kalten Markts werden (hoffentlich) dann für alle auch äußerlich die Arbeiten sichtbar. Sowohl am Haus als auch auf dem Gelände selbst.

 

Für den Verein ist dieses Projekt eine große Herausforderung, ebenso wie für die Stadt Ortenberg, welche dankenswerter Weise den Förderantrag gestellt hat, damit eine höhere Fördersumme erzielt werden kann. Aber LEADER Förderung bedeutet nicht, dass

dieses Projekt zu 100% finanziell abgesichert ist. Rund ein Viertel der veranschlagten Kosten sind nicht abgedeckt. Für den Verein bedeutet das Gelder in Höhe von mehr als  90.000,- Euro aufzubringen. Über Stiftungen, Fonds, befreundete NABU Gruppen und auch durch Privatpersonen ist schon einiges an Geld zusammengekommen, doch noch lange nicht genug.

 

Von daher haben wir uns als NABU Ortenberg entschlossen während des Kalten Marktes mit einem Informationsstand Werbung für unser Projekt zu machen und damit auch Spenden zu generieren. Unterstützt werden wir dabei von vielen ehrenamtlichen Helfern und befreundeten NABU Gruppen, die sich alle gemeinsam für den Standdienst und den Auf- und Abbau freiwillig gemeldet haben. Aber auch der Stadt Ortenberg sagen wir Danke für die Bereitstellung des Platzes im Ausstellungszelt.

 

2.9.2018 - Die Ziegen in der Kaolingrube

Nach der gestrigen Zaunbauaktion und der Verbringung der Ziegen in die Kaolingrube wurden die Tiere heute besucht und kontrolliert.

Es scheint alles in Ordnung zu sein wie man unschwer auf den Bilder erkennen kann.

 

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1.9.2018 - Zaunbau Kaolingrube zur Magerrasenpflege durch Ziegen

Foto: Dietmar Wäß
Foto: Dietmar Wäß

Unserem Aufruf zum Arbeitseinsatz in der Kaolingrube am 1.9. sind 10 Helfer gefolgt. Ziel war es das Naturschutzgebiet weiträumig einzuzäunen um anschließend die Ziegen zur Magerrasenpflege dorthin zu bringen.

Zunächst wurde mittels Freischneider für den Zaun der Weg geebnet. Und danach hieß die gesamte Kaolingrube mit den Zäunen zu sichern. Eine anstrengende Arbeit in dem doch unwegsamen Gelände. Doch davon ließen sich die Helfer nicht abschrecken und haben mehrere 100m Zaun gestellt. Im Anschluß an die Arbeiten ging es dann zu einem gemeinsamen Mittagessen ins Vereinsheim, wo Beate und Klaus dankenswerter Weise die Verpflegung mit einer kräftigen Suppe und Würstchen schon vorbereitet hatten.

 

Bildergalerie Zaunbau

 

25.8.2018 - Jahresausflug der NABU- und Vogelschutzgruppen in den Bienwald

Ziel des Jahresausflugs der Ortenberger NABU- und Vogelschutzgruppen war der Bienwald in der Südpfalz an der Grenze zu Frankreich, ein Waldgebiet von ca. 120 Quadratkilometern, das im UNESCO Biosphärenreservat Pfälzerwald und der/Nordvogesen liegt.


Eine Gruppe von 45 Personen aller Altersgruppen fuhr am Samstag, den 25. August 2018, mit dem Bus Richtung Pfalz durch die Rheinebene, die vom Gemüse, Obst- und Tabakanbau geprägt ist und im Übergang zum Pfälzer Wald vom Weinbau abgelöst wird. Entlang der Südlichen Weinstraße waren auf den Höhen das Hambacher Schloss und die ehemalige Sommerresidenz des bayrischen Königs Ludwig I. Schloss Villa Ludwigshöhe inmitten der Weinberge zu erkennen.

 

Der Tourenführer, Prof. Horst Taraschewski, Leiter der Arbeitsgruppe Ökologie und Parasitologie der Universität Karlsruhe, erwartete die Gruppe am Rande des Bienwaldes. Der Biologe und Zoologe führte die Gruppe sachkundig und sehr informativ. Er stellte den Bienwald als Waldgebiet vor und erläuterte ein sehr erfolgreiches Projekt über die Wiederansiedlung des Storchs durch den lokalen Storchenverein, den er mitbegründet hatte und 25 Jahre lang leitete. Eindrucksvoll war der Vergleich von zwei Wiesenflächen, die der Verein im Jahr der Vereinsgründung gekauft hatte. Eine Wiesenfläche, die nie gedüngt worden war, bestand aus einer vielfältigen Pflanzengesellschaft, die zahlreichen Tierarten einen Lebensraum bot, die andere war bis vor 25 Jahren als Weide genutzt und regelmäßig gedüngt worden. Auch nach einem Vierteljahrhundert enthielt der Boden dieses Wiesengeländes noch so viel Dünger, dass im Vergleich zur ersten Wiesenfläche dort heute nur wenige Pflanzenarten wachsen.


Nach dem Rundgang kehrte die Gruppe zum Mittagessen in der historischen Bienwaldmühle an der Lauter ein. Wer Lust hatte konnte noch an einer kleinen Bachwanderung in der Lauter teilnehmen. Das Besondere sind der Untergrund aus feinstem Sand, den die Lauter aus dem Gebirge mitbringt und dort auf einer Strecke von 2 Kilometern ablagert sowie die Möglichkeit, mit einem Bein in Deutschland zu stehen und mit dem anderen in Frankreich, da die Lauter der Grenzfluss zwischen beiden Ländern ist.

 

Während es am Vormittag immer wieder etwas getröpfelt hatte, bot sich das elsässische Städtchen Wissembourg/Weißenburg mit seiner malerischen Altstadt am Nachmittag im Sonnenschein von seiner schönsten Seite. Es bestand die Möglichkeit, einen kleinen Stadtbummel zu machen oder gemütlich in einem Café bei Kaffee und Kuchen zu sitzen. Mit einem Touristenbähnchen fuhr die Gruppe von Weißenburg durch die Weinberge zum Deutschen Weintor in Schweigen, wo die Deutsche Weinstraße in die Elsässische Weinstraße übergeht. Von dort brachte der Bus die Ausflügler wieder zurück nach Ortenberg.

 

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8.8.2018 - Sommertour - Lisa Gnadl zu Besuch beim NABU Ortenberg

Foto: SPD / Presse
Foto: SPD / Presse

Im Rahmen der diesjährigen Sommertour von Lisa Gnadel standen auch die Salzwiesen in Ortenberg-Selters, die unserem Vereinsheim den Namen geben, auf dem Programm.

Bei einer Wanderung erfuhren die Besucher wie die Salzwiesen entstehen und welche Tiere und Pflanzen in diesem Lebensraum anzutreffen sind.  

Eine Kostprobe des salzhaltigen Wassers hatte der 1. Vorsitzende Dietmar Wäß den Gästen mitgebracht. Wer wollte konnte ein Gläschen davon probieren.

Zum Abschluß der Wanderung wurde allen Teilnehmern noch das zukünftige NABU Info- und Mitmachzentrum vom Projektleiter Udo Schädel vorgestellt.

 

17.7.2018 - Flusskrebs und Wasserskorpion - Bachwanderung 2018

Im Rahmen der Ferienspiele fand Mitte Juli wieder die Bachwanderung des NABU Ortenberg statt. Erneut konnte man sich über eine sehr große Resonanz freuen, denn wie jedes Jahr war die Wanderung in und an der Nidder ausgebucht.

 

Nachdem die Bachwanderung im letzten Jahr wetterbedingt ins Wasser gefallen war, die Nidder führte einfach viel zu viel Wasser, waren dieses Mal wieder 20 Kinder am Start. Bereits vor dem Eintreffen der NABU-Verantwortlichen warteten die meisten der Kinder zwischen 7 und 14 Jahren schon mit großer Vorfreude am Lißberger Sportplatz auf den Beginn.

 

Bevor es dann in die Nidder ging, gab es allerdings zunächst einmal Tiere zu bestaunen, die man nicht jeden Tag zu sehen bekommt: ein imposantes Hirschkäfer-Männchen und eine Ringelnatter. Beide Tiere wurden vor der Wanderung leider tot aufgefunden. Aber so hatten die Teilnehmer die Möglichkeit diese Tiere zu betrachten, viele ihneund auch ein n zum ersten Mal. Man konnte über die Ringelnatter erfahren, dass sie sehr gerne in und an Gewässern nach Beute sucht und dabei kleine Fische und Frösche bevorzugt.

 

Endlich in der Nidder angekommen, ging es auf die erste Etappe in Richtung Sportplatz Eckartsborn. Auf diesem Abschnitt konnten bei einem Zwischenstopp die Kleinlebewesen, die sich im Fluss zum Beispiel unter den Steinen verstecken, studiert werden. Darunter fanden sich kleine Blutegel, Köcherfliegenlarven mit und ohne namensgebenden Köcher, Schlammfliegenlarven und auch ein zu den Wanzen gehörender Wasserskorpion. Dann folgte mit einem stattlichen Flusskrebs ein weiterer Höhepunkt, bevor man am Sportplatz in Eckartsborn bei belegten Brötchen und kühlen Getränken neue Kräfte tankte.

 

Anschließend ging es an der dortigen Nidderbrücke auf Fischfang. Aber keine Sorge, alle Fische wurden behutsam mit einer Hebsenke gefangen und wieder freigelassen. Hier erregte ein Flussbarsch die größte Aufmerksamkeit.

 

Es folgte in Richtung Ortenberg der traditionelle Badespaß am ehemaligen Badehäuschen. Hier stürzten sich nahezu alle Kinder bei tollem Sommerwetter zur Abkühlung in die Nidder.

 

Danach ging es zum Abschluss in Ortenberg zum Grillen in den Garten. Während die Kinder ihre Bratwürste genossen, wurde das Quiz mit den Fragen zu den Lebewesen an der Nidder ausgewertet. Kurz darauf freuten sich die erfolgreichen Teilnehmer über einen interessanten Schmetterlingsführer als Gewinn.

 

Am Ende sah man allerseits zufriedene Gesichter. Die Kinder konnten auf einen erlebnisreichen Tag zurückblicken. Von Seiten des NABU Ortenberg zeigte man sich zufrieden darüber, den Teilnehmern die Natur und einige Bachbewohner näher gebracht zu haben. Denn nur was man kennt und schätzt, das weiß man auch zu schützen.

 

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7.7.2018 - Steinkauznachwuchs in Ortenberg

3 junge Steinkäuze warten auf die Beringung
3 junge Steinkäuze warten auf die Beringung

Durch den autorisierten Singvogel-Beringer Udo Seum konnte Anfang Juli die diesjährige Beringung der Steinkäuze für den NABU Ortenberg abgeschlossen werden.
 
Waren es im vergangenen Jahr noch sechs Jungvögel in zwei Revieren, ist der flauschige Nachwuchs in diesem Jahr auf sieben Jungvögel in drei Revieren angestiegen.

 


Ein toller Erfolg für den NABU Ortenberg und die Verantwortlichen Thomas Herrmann, Ferdi Weiss und Dietmar Wäß.
 
Der Erfolg zeichnete sich bereits bei den im Frühjahr durchgeführten  Kontrollen der Brutröhren ab, einige von Ihnen waren da schon bewohnt. Ohne diese menschliche Fürsorge in Form von künstlichen Brutröhren würde der Steinkauz bei uns möglicherweise aussterben, da es natürliche Brutplätze bei uns immer weniger und/oder nicht mehr ausreichend gibt. Der für diese kleine Eulenart typische Lebensraum ist die Streuobstwiese und davon gibt es leider auch immer weniger.
 
Das Beringen ermöglicht es, den weiteren Lebensweg der Tiere zu verfolgen  – und ist Teil eines Programms, mit dem die seltenen Tiere geschützt werden sollen. Der Steinkauz steht in Deutschland auf der "Roten Liste der bedrohten Tierarten" und ist dort als  "stark gefährdet" eingestuft.

 

7.7.2018 - Das Salz und die Kelten

Frankfurter Archäologiestudentinnen und -studenten auf dem Salzwiesenrundweg bei der Betrachtung des Wiesengeländes mit der Salzquelle und dem Gelände der Salzwiese
Frankfurter Archäologiestudentinnen und -studenten auf dem Salzwiesenrundweg bei der Betrachtung des Wiesengeländes mit der Salzquelle und dem Gelände der Salzwiese

Bereits im Mai diesen Jahres besuchte eine Gruppe Studenten vom Institut für Archäologische Wissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Institut die Salzwiesen von Selters zusammen mit der Seminaleiterin Dr. Astrid Stobbe und dem Leiter des Forschungszentrums der Keltenwelt am Glauberg Dr. Axel Posluschny.

 

Treffpunkt war das NABU Haus "An den Salzwiesen" in Selters. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Referat eines Studenten über die Salzquellen der Wetterau, deren Ursprung und ihrer kulturgeschichtlichen Bedeutung für die Menschen aus der Gegend. Dabei wurde deutlich, dass die Salzquelle in Selters für die Kelten auf dem Glauberg das nächstgelegene Salzvorkommen war.

 

Nach dem Vortrag ging es dann gemeinsam  auf dem Salzwiesenrundweg bis in die Nähe der Salzquelle. Zu den Pflanzen, die am Wegesrand wachsen, gab es botanische und kulturhistorische Erläuterungen. Ein Betreten der Fläche war wegen der Brut- und Setzzeit allerdings nicht möglich. Deutlich konnte man aber vom Wegesrand erkennen, wie sich die Salzwiese vom übrigen Gelände abhebt. 

 

Wie die Sole schmeckt konnten die Teilnehmer dann an der Beneditkusquelle erfahren. Wasserproben vom Brunnen selbst, der Nidder und aus einem Wiesengraben wurden entnommen und sollten am Nachmittag auf dem Glauberg eine Rolle spielen.

 

Mittels nachgebauten Salzsiedeöfen, wie sie die Kelten bereits verwendeten, sollte das Salz gewonnen werden. Doch die eigens angefertigten Keramikgefäße hielten der Hitze des Feuers nicht stand und platzen. Ersatzweise wurden dann Metallgefäße verwendet und aus der mitgebrachten Sole konnten rund 140 Gramm Salz gewonnen werden.

 

Für alle drei beteiligten Institutionen war es eine gelungene Veranstaltung, welche in Zukunft regelmäßig für die Archäologiestudentinnen und -studenten im Rahmen ihres Studiums angeboten werden soll. Eine Zusammenarbeit zwischen der Johann Wolfgang-Goethe-Universität, dem Forschungszentrum der Keltenwelt am Glauberg und dem Nabu Ortenberg mit seinem neuen Informationszentrum wird dabei angestrebt und ist auf dem besten Weg verwirklicht zu werden.

 

24.6.2018 - Hoffest Domäne Konradsdorf

Zum 4. Hoffest der Domäne Konradsdorf haben sich der NABU Glauburg, die NAJU Wetterau und der NABU Ortenberg mit einem Infostand beteiligt.

 

Bei den NABU Gruppen ging es um die Lebewesen in und auf der Erde und den in Mode gekommenen Steingärten, die zwar pflegeleicht sein mögen, aber auch kein Leben mehr in der Erde zulassen.

 

Viele Infobroschüren zu verschiedenen Themen wurden überreicht, Samenmischungen für Insekten verteilt und den Besuchern anschaulich mit Stereomikroskopen gezeigt, was sich alles in der Erde so an Kleinstlebewesen tummelt.

 

Der NABU Ortenberg hat die Gelegenheit genutzt auf sein Projekt des NABU Info- und Mitmachzentrum aufmerksam zu machen, welches in Blickweite der Domäne zur Zeit in Entstehung begriffen ist.

 

Die erst vor Kurzem gegründete NAJU Wetterau hat sich mit einer kleinen Abordnung dem Bau und Verkauf von Nistkästen dem Publikum vorgestellt. Außerdem konnten T-Shirts bemalt werden. Eine durchweg gelungene Veranstaltung in tollem Ambiente, bei trockenem Wetter und angenehmen Temperaturen.

 

NABU Glauburg, NAJU Wetterau und NABU Ortenberg danken dem Team der Domäne Konradsdorf und dem Hofladen Kleeblatt für das wirklich tolle Hoffest und der Möglichkeit uns mit einem Infostand zu beteiligen. Allen Beteiligten hat es Spass gemacht, wie man auf den Bilder sicherlich erkennen kann.

 

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1.6.2018 - Start der Aktion Insektensommer

Foto: Udo Schädel
Foto: Udo Schädel

Der Bestand an Insekten schrumpft zunehmend. Aus diesem Grund hat der NABU den Insektensommer ins Leben gerufen. An zwei Terminen im Jahr sollen Zählungen, an denen jeder sich beteiligen kann, stattfinden. Wie es funktioniert und alle Informationen zur Aktion ist hier beschrieben.

 

Zum Auftakt am 1.6.2018 haben sich dann gestern gleich zwei TV-Teams am Vereinsheim in Selters eingefunden. ZDF und auch der hr haben sich quasi die Klinke in die Hand gegeben.

 

Unserem Aufruf für den Drehtag und den damit verbundenen Startschuß des Insektensommers sind dann auch einige Naturinteressierte gefolgt. Und das, obwohl das Wetter nicht so ideal gewesen ist. Es wurde fleißig nach den 6-beinigen auf dem Gelände gesucht und auch einiges an Krabblern gefunden und bestimmt.

 

Der Beitrag vom ZDF wurde auch schon am selben Tag bei der Sendung heute in deutschland ausgestrahlt (ab ca. Minute 7:32).

 

Der hr wird seine Aufzeichnung am 3.6. in der hessenschau zeigen. Ein kurzer Vorbericht zur hessenschau ist hier zu sehen.

 

Wie es so mit Kamera und Mikro als Begeltung aussieht hat Udo bildlich festgehalten und wurde in einer Galerie zusammengefasst.

 

31.5.2018 - DSGVO - Die Datenschutzgrundverordnung

Am 25.5.2018 ist die Frist zur Umsetzung der EU-DSGVO abgelaufen. Und auch der NABU Ortenberg stand und steht in der Pflicht dieses Gesetz umzusetzen. Eine Aufgabe, die viele Stunden an Recherchen und vor allem sehr viel Arbeit bedeutet hat.

Dabei ist zu beachten, dass die DSGVO nicht nationales Recht ersetzt, sondern ergänzt.

 

Was bedeutet das für unsere Mitglieder, für die Besucher dieser Homepage?

Grundlegend hat sich für diesen Personenkreis nichts geändert, was den Datenschutz betrifft. Auch vor der Einführung der DSGVO waren die Daten schon sicher. Übermittelte Kontaktdaten wurden ebenso vertraulich behandelt und nur für den Zweck der Kommunikation verwendet, wie auch die Mitgliederlisten oder der Hinweis auf die Verwendung von Cookies.

 

Die Umsetzung der DSGVO ergänzt jetzt den bisherigen Datenschutz und stellt dar, was mit den uns vorliegenden oder übermittelten Daten passiert. Außerdem ist das Recht auf Datenauskunft, Einschränkung der Datenverwendung und dem Recht auf vergessen werden, also der Datenlöschung erweitert worden.

 

Unsere gemäß DSGVO umgesetzte Datenschutzbestimmung kann hier nachgelesen werden.  

 

Wie in all den Jahren zuvor auch gehen wir mit allen Daten verantworungsbewußt und nach den vorgegebenen rechtlichen Bestimmungen um.

 

27.5.2018 - Sommerfest - Ein Danke an die Helfer

Liebe Helferinnen und Helfer,

hiermit möchte ich mich persönlich und auch im Namen des Vorstands des NABU Ortenberg nochmal herzlich für euren engagierten Einsatz bei unserem Sommerfest bedanken! Ohne euch wäre es nicht ein so großer Erfolg geworden! Die Rückmeldungen in dieser Woche von Besuchern waren durchweg positiv! Nur mal ein paar Eckdaten, woran ihr sehen könnt, was ihr am Sommerfest geleistet habt:

verkauft wurden unter anderem insgesamt 220 Würstchen, 100 Steaks, 100ltr. Bier, 87ltr. Apfelwein, jede Menge Kuchen und auch der verunglückte Handkäse :( hat letzlich seine Abnehmer gefunden, das ist beachtlich!

 

Speziellen Dank an die Helfer, die an beiden Tagen ohne Murren im Einsatz waren, an unsere Freunde von der Selterser Feuerwehr, die am Sonntagabend wieder hervorragende Arbeit geleistet haben, an unsere beiden Neumitglieder Silvia und Matthias, die mit Elan und Begeisterung dabei waren. Danke Silvia, dir war kein Weg zuviel, Danke Matthias für das Zelt und die Hilfe bei Auf- und Abbau des Zeltes, hier noch mal auch ein Dankeschön an die Sportfischer, die uns das Zelt kostenfrei zur Verfügung stellten. Und auch ein besonderes Dankeschön an die Jugendfraktion Laura, Michelle, Lisa und Stefan! Junge Leute, die mit vollem Einsatz dabei sind, hat heutzutage nicht mehr jeder Verein! Es hat euch Spaß gemacht und ihr wollt nächstes Jahr wieder mit dabei sein, das freut mich persönlich am allermeisten! Ihr alle habt toll zusammengearbeitet, hattet gute Laune und habt damit eine Wohlfühlatmosphäre geschaffen, super! Für uns alle waren es anstregende Tage, das ist klar, ich kann aber für mich persönlich sagen, dieses wunderschöne Fest hat mir mehr Energie gegeben als gekostet!

Für den Festausschuss
Beate

 

12.5.2018 - Lohnende Arbeit

Wie auf diesem Foto zu sehen, scheinen sich die Arbeiten rund um das Bauen, Säubern und Anbringen der Brutröhren schon mal gelohnt zu haben - die Verantwortlichen Thomas und Ferdi stellten bei der Kontrolle fest, dass bereits einige der Brutröhren bewohnt werden. Wir hoffen somit, dass die Brut der Steinkäuze in 2018 erfolgreich sein wird und an die Erfolge vom letzten Jahr anknüpfen kann.

 

 

10.5.2018 - Mehr als 1000 Amphibien transportiert

Bild: Katja Klier-Heil
Bild: Katja Klier-Heil

Mehr als einen Monat hat sich eine kleine Gruppe Helfer des NABU Ortenberg um die auf Wanderschaft befindlichen Amphibien gekümmert. 35 Tage lang haben sich Katja und Charlotte bei Wind und Wetter um die Kontrolle des über 600m langen Zauns gekümmert. 

Während der Osterferien sind dann noch die zwei Helfer Sarah und Jonas dazu gekommen. Unsere Katja nennt sie "ihre Zwerge". Mit wetterfester Kleidung und den Warnwesten ausgestattet haben sie tatkräftig mit angepackt.

 

Anfangs hielt sich die Wanderlust der Tiere wegen kühlen Temperaturen noch in Grenzen. Doch je wärmer es wurde um so mehr Erdkröten, Laubfrösche und Molche wurden per Krötentaxi auf die andere Straßenseite verbracht. Wenige Tage später waren dann auch schon die ersten Laichschnüre in den Tümpeln zu sehen. Zwischen 3.000 und 6.000 Eier kann jedes Krötenweibchen ablegen. Ein Indiz dafür, dass wohl auch im nächsten Jahr mit einer großen Wanderung zu rechnen ist.

 

Mehr als 1000 Tiere wurden diesmal gezählt. Ein zahlenmäßiger und überraschender Sprung nach oben zu den vorherigen Jahren, wo deutlich weniger Amphibien auf Wanderung waren. Aber ein Ergebnis das uns sehr freut.

 

Für die anstehende Rückwanderung wurde der Zaun dann noch umgebaut und bis zum 20. April nochmals täglich kontrolliert und die Begleitung in die Sommerqueartiere organisiert.

 

Die Aktion war ein voller Erfolg wie es sich anhand der großen Zahl an Kaulquappen zeigt.

 

Inzwischen ist der Zaun wieder abgebaut und eingelagert und wartet auf seinen Einsatz 2019.

 

Wer Lust hat den NABU Ortenberg auch im nächsten Jahr beim Aufbau und der Betreuung des Krötenzauns zu unterstützen, der kann sich gerne schon jetzt bei uns melden.

 

Allen Helfern bei der diesjährigen Aktion sagt der NABU Ortenberg ein herzliches Dankeschön für den unermüdlichen Einsatz über 35 Tage. Und wir hoffen für 2019 auf weitere Unterstützung, wenn es wieder darum geht den Amphibien bei ihrer Wanderung tatkräftig unter die "Froschschenkel" zu greifen..

 

26.3.2018 - Gemeinsamer Ausflug der Ortenberger NABU und Natur- und Vogelschutzgruppen

Die Ortenberger NABU und Natur- und Vogelschutzgruppen laden gemeinsam zu einem Jahresausflug am

Samstag, den 25. August 2018 ein.

Unser gemeinsames Ziel ist der „Bienwald“, gelegen in der Südpfalz in unmittelbarer Nähe zu Frankreich. Der Bienwald ist ein ca. 120 km² großes Landschaftsschutzgebiet, gelegen zwischen dem Pfälzerwald und den Rheinauen. Es gibt viel zu sehen, Wasser, Wald, Ziegen, Schmetterlinge, Obstbäume, Vögel und vieles mehr.
Gefördert wird die Erhaltung und Weiterentwicklung durch ein Naturschutzgroßprojekt der Landkreise: http://www.bienwald.eu/

Wir möchten mit Ihnen/Euch einen interessanten und schönen Tag in der Natur verbringen und haben folgenden Ablauf vorgesehen:
07.00 Uhr Abfahrt am Marktplatz in Ortenberg
10:00 Uhr Eintreffen in Steinfeld
10:30 Uhr Führung im Bienwald durch einen Naturschutzbetreuer
13:00 Uhr gemeinsames Mittagessen in der Bienwaldmühle
15:00 Uhr kleiner Gang durch Scheibenhardt/Scheibenhard, den Deutsch/Französischen Ort im Bienwald, danach Weiterfahrt nach Wissembourg
17:00 Uhr Fahrt mit dem Bähnchen ab Wissembourg durch die Weinberge zurück nach Schweigen, Halt am Deutschen Weintor Ankunft ca. 17:30 Uhr
18:00 Uhr Rückfahrt nach Ortenberg, so dass wir spätestens um 21:00 Uhr in Ortenberg ankommen werden.(evtl. Änderungen des Programms vorbehalten)

Preis pro Person inkl. Fahrt, Führung und Bähnchen: 28,00 €

Verbindliche Anmeldungen erbeten an NABU Ortenberg z.H.Maria/Bernd Vielsmeier, Tel. 06046 / 958 6002 oder bm.vielsmeier@t-online.de

Die Anmeldung wird gültig mit Eingang des Reisepreises auf
Konto Nr. DE42 5185 0079 0170 0029 70, HELADEF1FRI, NABU Ortenberg

Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Tag mit Euch/Ihnen.

Organisiert durch NABU Ortenberg

 

24.3.2018 - Landesrat des NABU Hessen zu Besuch

Am 24. März 2018 konnten wir den NABU Landesrat Hessen bei uns begrüßen. Der Landesrat besteht aus den Vertretern der einzelnen Kreisverbände und unterstützt die Arbeit der ehrenamtlich tätigen Vorstandsmitglieder.

 

Mehr als 50 Personen haben sich bei uns am "Haus an den Salzwiesen" am frühen Nachmittag für 2 Stunden eingefunden. Die Anreise von der Tagungsstätte in Bad Salzhausen erfolgte mit 2 Bussen. Von daher wissen wir jetzt auch, dass für das zukünftige NABU Info- und Mitmachzentrum die Zufahrt für Busse ohne Probleme möglich ist.

Zweck des Besuchs war unter anderem die Vorstellung unseres Projekts NABU Info- und Mitmachzentrum aber auch eine kurze Einführung über die Salzwiesen.

Während also eine Hälfte unserer Gäste im Haus eine kurze Präsentation von Udo über das Projekt vorgeführt bekamen ist die andere Hälfte mit Dietmar und Bernd über die Besonderheiten der Salzwiesen aufgeklärt worden. Wegen der Brut und Setzzeit aber auf unserer Seite der Nidder. Und nach einer halben Stunden wurde dann gewechselt.

Bei Kaffee und Kuchen konnten sich unsere Gäste einen Einblick über unser Projekt verschaffen. Fragen konnten beantwortet werden und einige waren sichtlich beeindruckt von unserem Engagement bezüglich des entstehenden NABU Info- und Mitmachzentrums.

Wir haben uns sehr über die Möglichkeit gefreut unser Projekt Landesweit vorstellen zu können und somit noch bekannter zu machen.

 

Die Umsetzung von der anfänglichen Stammtischidee eines Amphibienteichs zu einem doch um einiges größeren Ziel hat soviel Eindruck hinterlassen, dass wir gegen Ende der Veranstaltung kurzerhand noch eine großzügige Spende von Hartmut Mai, dem Landesgeschäftsführer der NABU Landesgeschäftsstelle, überreicht bekamen. Sichtlich gerührt und in einem Gänsehaut-Moment konnte unser erster Vorsitzender Dietmar die Spende entgegen nehmen.

 

Und dann hieß es für den Landesrat auch schon wieder die Busse zu besteigen, stand doch noch ein weiterer Besuch in Assenheim bei der Regionalstelle Wetterau auf dem Programm.

 

Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich für die Möglichkeit unser Projekt NABU Info- und Mitmachzentrum einem so großen Kreis haben vorstellen können und natürlich für die für uns so überraschende Spende.

 

Bedanken möchten wir uns auch bei den Helfern, die reichlich Kuchen gebacken haben, in der Küche Kaffee gekocht, gespült und hinterher noch aufgeräumt haben. Ihr habt es möglich gemacht, dass dieser Tag ein wirklich erfolgreicher für unseren Verein geworden ist.

 

17.3.2018 - Aufbau Krötenzaun

Trotz dem doch kurzfristigen Aufruf zum Stellen des Krötenzauns haben sich 11 Zaunbauer am letzten Samstag an der Kaolingrube eingefunden.

Der plötzliche Kälteeinbruch in der Nacht zuvor hat die Wanderlust der Amphibien gebremst, so dass in aller Ruhe der Zaun aufgebaut werden konnte.

Jetzt heißt es abwarten und ständiges kontrollieren durch das Krötentaxi.

 

Wir danken allen Helfern für ihre tatkräftige Unterstützung beim Aufbau des Zauns und sind schon gespannt auf das hoffentlich positive Ergebnis, war doch die Amphibienwanderung in den letzten Jahren etwas rückläufig. 

 

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15.3.2018 - Hurra es wird Frühling

Das bemerken auch die Tiere. Die Kröten, Molche und Frösche beginnen wieder zu wandern. Aus ihren Winterquartieren ziehen sie zielstrebig zu Ihrem Geburtsort, einem Gewässer zum Ablaichen. Viele werden aber leider auf den Straßen in der Nähe der Laichgewässer überfahren. Sehr schade! Wir vom NABU wollen etwas dagegen tun und möglichst vielen Tieren ein sicheres Geleit über die Straße bieten. Unser Krötenzaun soll dazu nun wieder aufgebaut werden an der Straße nach Usenborn auf Höhe des Naturschutzgebietes „Kaolingrube“, einigen besser bekannt als „Sandkaute“.

 

Wer kann uns am kommenden Samstag, den 17.März ab 10 Uhr beim Aufbau des Zaunes helfen? Wer hat darüber hinaus auch Interesse an den täglich notwendigen Kontrollen und am „Übersetzen“ der Tiere?

Bitte meldet euch oder kommt einfach am Samstag zum Treffpunkt: Parkplatz am Friedhof Ortenberg, gegenüber der Kaolingrube.

Vielen Dank für eure Unterstützung.

 

17.2.2018 - Arbeitseinsatz - Im Westen viel Neues

Im Rahmen des Projektes Info- und Mitmachzentrum wurde heute an der westlichen Seite unseres Geländes das Schnittgut der riesigen Brombeeren und Äste der gefällten Bäume an mehreren Stellen zu Haufen zusammengetragen. Ziel ist es den Charakter der Auenlandschaft wieder herzustellen. Von den Bäumen wurde alles für das Projekt verwertbare, also die Stämme und dickeren Äste an Sammelstellen gelagert. Zum Glück hatten wir zu Beginn Peter mit seinem Trecker als Unterstützung mit dabei. Denn es mussten auch noch einige Betonpfosten von der alten Sportplatzumrandung gezogen werden, die von den Brombeeren total überwuchert waren, so dass niemand vorher herangekommen ist.

Dass die Brombeerhecke nach und nach verschwunden ist haben wir in erster Linie Jürgen vom NABU Glauburg zu verdanken. Er hat sich an vielen Tagen tapfer mit dem Freischneider durch den Dornenwall gekämpft.

 

Während also die Meisten der zahlreichen Helfer Äste und alls an Brombeeren zu handlichen Haufen von 3m Höhe und 10m Länge zusammen getragen haben, wurden in der Nähe der Nidder noch einige Bäume gefällt. Das ursprünglich geplante Feuer fiel dann dem nassen Schnitt- und Schneidegut zum Opfer. Alle Versuche zum Anfeuern blieben letztendlich erfolglos. 

 

Zwischenzeitlich hatten Beate und Klaus mit Feuer mehr Erfolg gehabt. denn auf dem Grill bruzelten die Steaks und dankbar wurde die Pause und damit das Ende dieses Arbeitseinsatzes von allen angenommen. Beates selbst gemachter Kartoffelsalat rundete die Mahlzeit perfekt ab. Und zum Nachtisch wurde noch Kuchen angeboten.

 

So endete dann dieser Einsatz mit gesättigten Helfern, bei denen wir uns recht herzlich bedanken. Und am 3.3.2018 seid ihr alle eingeladen zum zweiten Teil der anstehenden Geländearbeiten.

 

Ein paar Bilder vom heutigen Tag gibt es hier

 

16.2.2018 - Baggern für den Naturschutz

Bagger von Jürgen Krieg aus Usenborn
Bagger von Jürgen Krieg aus Usenborn

Zeitig im Jahr ging es heute mit einem Minibagger in das NSG Kaolingrube.

In erster Linie sollte das Gelände für die dort lebende Gelbbauchunke aufbereitet werden. So wurden unter anderem Teile der Grasnabe abgetragen, um der Verkrautung vorzubeugen. Und so kommt auch der Kaolinsand wieder zum Vorschein. Insgesamt wurden 12 neue Tümpel zuzüglich Fahrrillen vorbereitet, da die Gelbbauchunke diese in einem vegetationslosen Zustand bevorzugt.

 

Durch die langanhaltene kalte Witterung befanden sich alle Amphibien noch in ihrem Winterquartier und wurden durch die Aktion nicht gestört. Nur eine Maulwurfsgrille hatte kurz nach dem Rechten geschaut und sich dann schnell wieder zurückgezogen.

 

Ebenfalls in der Kaolingrube vorhanden sind Basaltsteinhaufen für die z.B. vorkommenden Zauneidechsen. Und eben diese Steinhaufen wurden im letzten Jahr durch rücksichtslose Besucher durcheinandergewürfelt und auseinander genommen.

Leute! Zutritt ins NSG verboten!

Vor so viel Ignoranz kann man nur den Kopf schütteln. Mit Hilfe des Baggers war es zum Glück ein leichtes die Steinhaufen wieder für die Eidechsen zurecht zu rücken, damit diese nach ihrer Winterruhe ein intaktes Zuhause vorfinden.

 

Bilder von unserer Katja

 

Wir danken dem Bauunternehmen Jürgen Krieg aus Usenborn für die Unterstützung.

9.2.2018 - Einladung zum Arbeitseinsatz am 17.2.2018

Zur Vorbereitung der Maßnahmen zum NABU-Mitmachzentrum finden am 17. Januar 2018 erste Rodungsarbeiten auf dem Gelände statt. Vorgesehen ist die Entfernung von Brombeerenhecken und Fällung von nicht auentypischen Bäumen.

Die Projektgruppe „Außenanlagen“ lädt zum Arbeitseinsatz am 17. Januar 2018 ab 9:00 Uhr ein.

Für den Arbeitseinsatz werden
Spaten, Astscheren, Scheren, Rechen und Heugabeln und Motorsägen benötigt. Die Bediener der Motorsägen benötigen den Motorsägeführerschein und entsprechende Schutzkleidung.

Mit der gemeinsamen Kraft von 15 Helferinnern  und Helfern, gutem Wetter, Verpflegung, Kaffee und Kuchen werden uns sichtbare Fortschritte auf dem Gelände gelingen.

Auf Eure Mitarbeit freut sich die Projektgruppe „Außenanlagen“.

Bitte gebt uns zeitnah Rückmeldung: Mail an gm.vielsmeier@t-online.de oder
Tel. 06046 958 6002 ob wir mit Eurer Hilfe an diesem Tag rechnen können.

 

4.2.2018 - Vorstand läßt sich frischen Wind um die Nase wehen

Bei winterlichem Wetter aber warm angezogen ging es heute raus in die Natur. Frische Luft für frische Gedanken.
Und zwischendurch gab es noch Verpflegung mit ausreichend Heißgetränken. So aufgewärmt konnte den Wanderen auch die letzten Kilometer nichts anhaben.

28.1.2018 - Informationsveranstaltung zum Projekt NABU Info- und Mitmachzentrum

Das sich etwas im und am Vereinsheim "Haus an den Salzwiesen" tut, dass wissen mittlerweile viele Ortenberger Bürger. Teils aus der Presse, teils vom Hörensagen ist bekannt, dass wir gemeinsam mit der Stadt Ortenberg ein großes Projekt am Start haben. Was man sich genau darunter vorstellen kann, dass wurde am 28.1.2018 interessierten Bürgern bei Kaffee und Kuchen vorgestellt.

 

 

Unsere beiden Vorsitzenden Dietmar Wäß und Udo Schädel haben allen Anwesenden das Projekt NABU Info- und Mitmachzentrum vorgestellt. Von einer anfangs fixen Idee bis zum heutigen Tag sind rund zwei Jahre Planung einhergegangen. Unterstützt wurden und werden wir immer noch, von allen Gremien der Stadt Ortenberg, dem NABU Kreis- und Landesverband, der Wetterauer Wirtschaftsförderung und vielen weiteren Organisationen, Stiftungen und Unternehmen aus der Region. 

 

Und auch die Ortenberger Bürgermeisterin Ulrike Pfeiffer-Pantring als Mitglied des NABU Ortenberg hat es sich nicht nehmen lassen nochmals darauf hinzuweisen, dass der Verein auf tätkräftige Unterstützung auch von außen angewiesen ist.

 

Die Projektgruppe hat inzwischen vier Arbeitsgruppen gebildet, welche sich um ein spezielles Aufgabengebiet kümmern. Als da im einzelnen wären AG Gebäude, Gelände, Wege/Gewässer und Spenden.

 

Und diese vier Arbeitsgruppen haben Rede und Antwort gestanden für die Fragen der anwesenden Gäste. Wer Lust und Interesse hatte sich einer AG anzuschließen, der war herzlich willkommen. Und es haben sich dankenswerter Weise einige dazu entschlossen den Verein in Zukunft tatkräftig zu unterstützen.

 

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, die sicherlich in dieser Form nicht das letzte Mal stattgefunden hat.

 

20.1.2018 - Alle Ortenberger Naturschutzgruppen an einem Tisch

Auf Einladung des NABU Ortenberg haben sich die Vertreter*innen der Natur- und Vogelschutzgruppen aus Effolderbach, Bergheim und Bleichenbach sowie die NABU Gruppen aus Usenborn, Gelnhaar und Ortenberg erstmals zu einem gemeinsamen Kennenlernen und Gedankenaustausch im zukünftigen NABU Info- und Mitmachzentrum „Haus an den Salzwiesen“ getroffen.

Die letzte Zusammenkunft der Vereine, die sich den Naturschutz auf die Fahne geschrieben haben, liegt schon mehr als 20 Jahre zurück. Und das soll sich mit dem jetzt stattgefundenen Treffen grundlegend ändern. Nach einer Vorstellungsrunde aller Teilnehmer und Vereinsaktivitäten wurden bei Pizza, Kaffee und Kuchen gemeinsame Themenschwerpunkte besprochen. Für die Zukunft will man sich nun regelmäßig treffen und auszutauschen, gemeinsame Aktivitäten durchzuführen und sich gegenseitig unterstützen. Herausgestellt hat sich beim ersten Treffen, dass das Thema Insektensterben und die Nichteinhaltung von Ackerrandstreifen durch einige Landwirte in allen Naturschutzgruppen ein Themenschwerpunkt ist.

Alle sechs Vereine zusammen haben rund 800 Mitglieder, was bedeutet, dass sich etwa jeder zehnte Einwohner der Stadt Ortenberg in einer der sechs Naturschutzgruppen engagiert. Das ist ein für die Zukunft starkes Argument gegenüber Behörden und Politik für die gemeinsam angestrebten Ziele.

Die Vertreter der Orgenberger Naturschützer waren sich einig, sich künftig vierteljährlich an einen Tisch zu setzen und gemeinsam Standpunkte und Aktivitäten auszuarbeiten und diese auch umzusetzen.

 

5.1.2018 - AG Haus packt an

Die Umgestaltung unseres Vereinsheim zum geplanten NABU Info- und Mitmachzentrum nimmt so langsam Fahrt auf. In einem Arbeitseinsatz der Arbeitsgruppe Haus wurde im Erdgeschoss kräftig aufgeräumt.

Bilder

 

2.1.2018 - Dankesworte zu 2017 von unserem 1. Vorsitzenden

Liebe NABU-Unterstützerinnen und –unterstützer, liebe Naturfreunde,

 

puh, das war ein anstrengendes Jahr 2017!

 

Neben unseren vielen Aktivitäten im Natur-, Umwelt- und Artenschutz haben wir unser Großprojekt „Errichtung eines NABU Informations- und Mitmachzentrum“ auf den Weg gebracht. Wir befinden uns nun schon in der Bauphase. Unser Haus an den Salzwiesen wird innen und außen renoviert (es soll ein Schmuckstück werden) und auch das Außengelände wird naturnah hergerichtet. Es entstehen viele Einzelelemente, am spektakulärsten wird sicherlich die Nidder-Renaturierung auf unserem Gelände sein, die vermutlich Ende 2018 entstehen wird. Ich freue mich schon jetzt sehr darauf. Das Gewässer wird später wieder begehbar und erlebbar sein.

 

Die Realisierung unseres Projektes zusammen mit der Stadt Ortenberg wird uns in diesem Jahr also nochmals viel Kraft kosten. Wir sind aber optimistisch, das werden wir schaffen!

 

Nicht vergessen dürfen wir unsere sonstigen Schwerpunkte wie z.B. den Amphibienschutz und das Naturschutzgebiet Kaolingrube, in dem wir regelmäßig aktiv sind und Pflegemaßnahmen durchführen. In diesem Jahr wollen wir u.a. wieder unsere kleine NABU-Ziegenherde dort weiden lassen.

 

Auch unsere beiden Feste an Pfingsten und kürzlich zur Wintersonnenwende waren ein großer Erfolg. Viele Gäste haben uns besucht und wir haben auch neue Mitglieder hinzu bekommen. Das stärkt uns sehr den Rücken. Wir sind ein wachsender Verein mit nunmehr über 270 Mitgliedern!

 

Sehr stolz macht mich, dass wir eine so aktive NAJU-Jugendgruppe haben, die sich regelmäßig trifft und von Sabine und Evelyn so hervorragend betreut werden. Macht bitte weiter so.

 

Wir hatten auch im vergangenen Jahr fleißige Helferinnen und Helfer, bei denen ich mich ganz herzlich für die Unterstützung bedanken möchte. Ohne euch wären wir nichts. Bitte stärkt uns durch eure aktive Mitarbeit weiter den Rücken und helft uns, die Welt ein bisschen besser zu machen. Vielen, vielen Dank!

 

Ach ja, wir sind natürlich immer auf der Suche nach weiteren Menschen, die uns aktiv unterstützen möchten. Also bitte keine Scheu – die Aktivitäten im Naturschutz machen Spaß und sind mehr als sinnvoll. Bitte melden…

 

Ich wünsche Ihnen und euch ein gesegnetes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2018. Bleibt alle fit und aktiv. Anbei noch einige Bilder, die Sie/euch schon einmal auf den kommenden Sommer einstimmen möchten.

 

Viele herzliche Grüße von

 

Dietmar Wäß

Vorsitzender NABU Ortenberg

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