Aktuelles der NABU Ortsgruppe Ortenberg

30.9.2017 - Hochmotiviert in und für die Zukunft

Ein Meilenstein in der über 50jährigen Geschichte des Vereins wurde am 30.9. gelegt. Ein Datum, welches wohl auch in einigen Jahren hoffentlich positiv mit "Weißt du noch, damals..." erwähnt wird. Wer also seinen (zukünftigen) Enkeln etwas  zu erzählen haben möchte, der hat jetzt die Chance sich aktiv an unserem Projekt "NABU Info- und Mitmachzentrum - Haus an den Salzwiesen" zu beteiligen.

 

Alles was dieses  Projekt betrifft wird in Zukunft unter "Unsere Projekte" dokumentiert.

 

 

27.9.2017 - Määääharbeiten in der Kaolingrube

Unsere Ziegen und 2 Schafe von Manuel sind fleißig dabei in der Kaolingrube das Gelände vor Verbusching zu bewahren.

24.9.2017 - Löschübung bei der Freiwilligen Feuerwehr Selters

Am 24.9. haben wir die Freiwilligen Feuerwehr Selters bei einer groß angelegten Löschübung unterstützt. Zunächst mussten viele Kleinbrände tatkräftig und mit reichlich Löschmittel bekämpft werden. Das ist uns anscheinend bestens gelungen, denn das Oktoberfest war ein voller Erfolg.

Vielen Dank Beate, Sabine, Luis, Klaus und Udo für Euren Einsatz bei der FFW Selters.

23.9.2017 - Arbeitseinsatz für Fledermäuse

Ein Bericht von Thomas
Heute konnten wir das ehemalige, alte Wasserhäuschen in Wippenbach
zu einem Fledermausquartier umgestalten. Dazu haben wir an der Tür einen 
Türriegel mit Schloss angebracht und das Einflugloch für die Fledermäuse 
gesägt und abgeschliffen. Im inneren sind zusätzlich noch 6 Fledermauskästen
angebracht worden. 
 
Der natürliche Lebensraum von Fledermäusen nimmt in Deutschland 
kontinuierlich ab, wir hoffen mit dieser Aktion und dem „Ersatzunterschlupf“ 
dazu beitragen zu können, dass sich die Population ein wenig erholen kann.

23.9.2017 - Arbeitseinsatz in der Kaolingrube für unsere Thüringer Wanldziegen

Unsere NABU-Ziegen und weitere Schafe und Ziegen werden in Kürze in die Kaolingrube ziehen um dort Gehölzaufwuchs kurz zu halten und so das Gelände vor Verbuschung zu schützen.

 

Also hieß es zunächst den Zaunverlauf frei zu schneiden und anschließend den Zaun zu setzen. Auch unser mobiles Ziegenhotel hat seinen Platz gefunden.

 

 

Wir danken allen Helfern für ihren Einsatz und ganz besonders Brigitte für Kaffee und Kuchen zur Stärkung.

 

23.9.2017 - Ankündigung: Offizieller Spatenstich

Die langjährige Vorbereitungszeit und die tatkräftige  Unterstützung durch Institutionen und Personen der Stadt Ortenberg, dem Wetteraukreis und weit darüber hinaus tragen nun ihre Früchte.
Am 30. September um 14:00 Uhr wird der offizielle Baubeginn mit einem symbolischen Spatenstich für das NABU Info- und Mitmachzentrum in Ortenberg/Selters eingeläutet.

Bis zu diesem Termin sind fast zwei Jahre vergangen, die mit unzähligen Treffen der Projektgruppe und letztendlich in einem Konzept endeten. So wurde aus einem anfänglich geplanten Kräutergarten und einem Amphibienteich ein immer größeres Projekt, welches jetzt im NABU Info- und Mitmachzentrum endet und nun offiziell umgesetzt wird.

8.9.2017 - Fliegende Möpse und Hufeisennasen

Ortungslaute heimischer Fledermäuse
Ortungslaute heimischer Fledermäuse

Am heutigen Abend konnten wir rund 20 Gäste zu unserer Veranstaltung begrüßen, bei der es unter anderem um Hufeisennasen, fliegende Möpse ging. Diejenigen, die dabei waren wissen wovon die Rede ist: Thema des Abends waren Fledermäuse.

 

Adam Strecker von der Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz Hessen (AGFH) verstand es zunächst im theoretischen Teil der Veranstaltung die Besucher auf die kleinen Flugsäuger einzustimmen.

 

Viel wissenswertes über das Leben der Fledermäuse, den Wochenstuben und manches mehr wusste Strecker den Zuhörern, unterlegt mit viel Bildmaterial, zu vermitteln. Und damit jeder der Anwesenden auch mal eine Fledermaus gesehen hat, hatte Strecker einen kleinen Patienten mitgebracht, der von jedem aus der Nähe betrachtet werden konnte. Ein Winzling, der locker in die hohle Hand passt, sorgte für Entzückung bei den  Gästen. 

Um den Stress für den kleinen Kerl möglichst gering zu halten, konnte jeder nur einen kurzen Blick auf die Fledermaus werfen. Danach ging es behutsam wieder zurück in die Transportbox.

 

Da es am heutigen Abend auch darum ging Fledermäuse mittels Detektoren auch hören zu können, musste der Zeitplan eingehalten werden. Adam Strecker hatte die Fledermäuse rund um das Vereinsheim Haus "An den Salzwiesen" bereits am Vortag dazu verpflichtet pünktlich um 20:00 Uhr zu erscheinen. Demzufolge wurden Detektoren verteilt und dann hieß sehr viel Geduld zu haben. Denn zunächst war absolut nichts zu hören, auch wenn die Detektoren in alle Himmelsrichtungen gehalten wurden. Bis auf Rauschen, waren kleine Klickergeräusche zu hören.

 

Also ging man kurzerhand ein paar Meter weiter zur Nidder. Und schon fingen die elektronischen Ohren die Ultraschallrufe der Fledermäuse auf. Es klickerte lautstark aus allen Geräten und hin und wieder konnte man einen schemenhaften Vorbeiflug über dem Wasser erkennen.

Und auch am Vereinsheim waren jetzt die fliegenden Insektenjäger aktiv. Fast schien es so, als würden sie einem um den Kopf fliegen. Und Rufe wie "Da fliegt sie" mit entsprechenden Fingerzeig machten die Runde. 

 

Irgendwann wurde es dann etwas ruhiger und die Detektoren zeigten nur noch vereinzelt Fledermausaktivitäten an.  Zeit also sich ins Vereinsheim zu begeben und das Gesehene und vor allem Gehörte zu verarbeiten. Abschließende Fragen wurden von Adam Strecker noch beantwortet und dann hieß es so langsam den Feierabend einzuläuten.

 

Wir hoffen mit diesem Abend allen Gästen einen kleinen Einblick in das doch interessante Leben der Fledermäuse haben geben können. Und vielleicht gibt es ja aus den Reihen der Besucher bald ein "Fledermausfreundliches Haus" zu prämieren?

 

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27.8.2017 - Exkursion in die Salzwiesen

Erlebnispunkt Salzwiesen - das war ein Teil des Programms "BioWoche in der Wetterau". Es hat sich angeboten den Startpunkt zu dieser Exkursion am NABU Haus "An den Salzwiesen" zu legen.

 

Rund 50 Interessierte fanden sich ein und wurden von Dietmar Wäß und Udo Schädel begrüßt. Nach einer kurzen Einführung hieß es dann für alle: ab in die Salzwiesen.

 

Als zum europäischen Netzwerk Natura 2000 gehörend, sind die Salzwiesen eine Rarität.

Unterstützt wurde die Führung durch den Ornithologen Herrn Reitz.

 

Hier lassen wir jetzt lieber Bilder sprechen, die beim Spaziergang zu den Salzwiesen gemacht wurden.

 

Da bei der Rückkehr Kaffee und Kuchen versprochen war, musste aber noch schnell mehr Kuchen besorgt werden. Wir hatten nicht mit einem so großen Zuspruch gerechnet. Aber auch das wurde gemeistert. So stand alles bereit und gegen eine Spende konnte sich jeder Gast mit Kaffee und Kuchen versorgen.

 

Im Anschluß an die Kaffeetafel wurde unser Projekt Info- und Mitmachzentrum von Udo Schädel vorgestellt.

 

25.8.2017 - Auszeichnung für schwalbenfreundlichen Betreib vergeben

Dietmar Wäß vom NABU (Mitte links) bei der Übergabe der Auszeichnung an Hofbesitzer Bernd Hofmann (Mitte rechts)
Dietmar Wäß vom NABU (Mitte links) bei der Übergabe der Auszeichnung an Hofbesitzer Bernd Hofmann (Mitte rechts)

21 Nester mit Rauchschwalben - das ist wirklich außergewöhnlich in unserer heutigen Zeit! Doch auf dem Hof von Bernd Hofmann in Ortenberg ist das Realität. Der leidenschaftliche Pferdebesitzer hat viel übrig für die eleganten Vögel und so nisten in fast allen seinen Pferdeställen seltene Rauchschwalben. "Vor 30 Jahren,  als die früheren Werkhallen zu Pferdeställen umfunktioniert wurden, zogen sofort auch Rauchschwalben ein" so Hofmann. Die Population ist seitdem stabil hoch, auch in diesem Jahr sind viele Jungvögel auf seinem Hof groß geworden. Einige Nester sind jetzt im August immer noch besetzt mit Jungvögeln, die noch eifrig gefüttert werden von den Alttieren.
Dietmar Wäß vom NABU Ortenberg zeichnete den schwalbenfreundlichen Betrieb nun aus. Eine besondere NABU-Plakette, eine Urkunde und Infomaterial zu Schwalben wurde Bernd Hofmann übergeben. "Diese außergewöhnliche Leistung und Toleranz gegenüber den Tieren muss belohnt werden", so Wäß.
Kaum ein Vogel vereint so viel menschliche Sympathie auf sich wie die Schwalbe. Früher galten Schwalben als Boten des Glücks, die das Haus vor Feuer und Blitz sowie das Vieh im Stall vor Krankheiten bewahrten. Und dennoch gehen die Bestände von Mehl- und Rauchschwalbe seit Jahren zurück. Wesentliche Ursachen dafür sind fehlende Nistmöglichkeiten sowie ein Mangel an geeignetem Material für den Nestbau.
Rauchschwalben sind von ihren Verwandten durch die langen Schwanzspieße und eine braunrote Färbung von Kehle und Stirn gut zu unterscheiden. Früher bauten sie ihre Nester gerne an offenen Kaminen oder Rauchfängen, daher der Name. Doch längst bevorzugen Rauchschwalben Balken oder Mauervorsprünge in Ställen, Scheunen oder Carports. Leider bleiben die notwendigen Einflugluken nach Renovierungen zunehmend verschlossen oder sind bei Neubauten gar nicht erst vorhanden - insofern muss die Rauchschwalbe als Modernisierungsverlierer gelten.
Die Tiere können hier auf diesem Hof ungestört nisten. Hofmann und seine Familie mögen die Schwalben sehr, auch wenn viel Vogelkot zu Verschmutzungen der Ställe und der Boxen führt. Doch das akzeptiert der Naturfreund gerne, wohlwissend dass es im September wieder vorbei ist, wenn die Tiere ihren langen Zug nach Afrika in die Winterquartiere antreten. "Ich wurde oft von Kollegen gewarnt, dass Krankheiten vom Vogelkot auf die Pferde übertragen werden könnten", so Hofmann. "Doch noch nie sind meine Pferde davon in all den Jahren davon krank geworden".
Pferde, Hunde, Schwalben, Kinder und Erwachsene - alle leben hier auf dem Hof von Bernd Hofmann glücklich zusammen. "Und das soll auch so bleiben", so Hofmann.

 

22.8.2017 - NABU Erlebnispunkte - Aktionstag am 27.8.

NABU ErlebnispunkteNABU Erlebnispunkte-Netz im Wetteraukreis

Aktionstag am 27. August 2017, 15-17 Uhr

Die NABU-Erlebnispunkte haben geöffnet im Rahmen der BioWoche der Modellregion Ökolandbau Wetterau Im Rahmen der BioWoche des Wetteraukreises laden sechs Einrichtungen des NABU am Sonntag, den 27. August 2017 von 15 bis 17 Uhr zu besonderen Naturerlebnissen ein.

 

Folgende sechs Einrichtungen sind seit kurzem zum NABU-Erlebnispunkte-Netz im Wetteraukreis zusammengeschlossen. Weitere Stationen sollen folgen und einer breiten Öffentlichkeit den Zugang zu den Schönheiten der Natur zugänglich machen. Alle Stationen haben regelmäßige Öffnungszeiten oder sind – wie das Bingenheimer Ried – sogar frei zugänglich. Alle Stationen können unabhängig von einer Mitgliedschaft im NABU besucht kostenlos werden, jeder Ort repräsentiert einen wichtigen Schwerpunkt aus dem Aufgabenbereich des Naturschutzbund Deutschland (NABU), wie das naturnahe Gärtnern, der Auenschutz oder der Erhalt von Streuobstwiesen.

 

Wissenspfad 1 NABU Umweltwerkstatt Wetterau
Altes Rathaus Assenheim, Wirtsgasse 1, 61194 Niddatal, Tel. 06034-6119, www.umweltwerkstatt-wetterau.de
Die Umweltwerkstatt ist die Bildungseinrichtung des NABU im Wetteraukreis. Zu sehen gibt es im Haus eine Ausstellung zur „Nidda - von der Quelle bis zur Mündung“. Ausgehend vom Alten Rathaus kann ein Spaziergang über den Wissenspfad entlang von Nidda und Wetter unternommen werden. Karten, Infomaterial, Bücher und einen Audioführer dazu gibt es im Alten Rathaus in der Ortsmitte.

 

NABU Garten2 NABU-Garten Friedberg, zu erreichen über die Straße „An den 24 Hallen“, der Ausschilderung zur Kinderfarm Jimbala folgen.
Auf 1.600 m² gibt es Information und Anschauung zum naturnahen gärtnern. Nisthilfen, Blumenwiese, Gemüsebeete.

 

 

 

 

3 NABU-Obstwiesenlehrpfad Dorheim des NABU Friedberg. Streuobstgebiet nördlich von Dorheim (nördlich der B455)
Wertvoller Streuobstbestand mit über 1.800 hochstämmigen Obstbäumen, darunter Raritäten wie die Apfelsorte „Dorheimer Streifling“. Der NABU Friedberg bietet am Aktionstag Obst und Kräuter, Verkostung und Verkauf von Streuobstprodukten.

 

NABU Erlebnispunkte4 Naturschutzgebiet „Bingenheimer Ried“, Treffpunkt am östlichen Beobachtungsturm. Parkmöglichkeit an der „Sampo-Halle“ am Ende der Weidgasse
Artenreichstes Auennaturschutzgebiet in der Wetterau mit zahlreichen Entenarten, Watvögeln, Störchen und Amphibien. Gut ausgebautes Informationsangebot, Beobachtungsmöglichkeiten, Informationen zur NABU-Arbeit im Naturschutzgebiet.

 

 

NABU Erlebnispunkte5 NABU-Haus an den Salzwiesen in Ortenberg-Selters (Am Orlespfad 1), Außenliegend. Info- und Mitmachzentrum.
Neben den fruchtbaren Böden bestimmte auch das Vorkommen von Salz den Reichtum der Wetterau. In das Naturschutzgebiet Salzwiesen von Selters führt ein naturkundlicher Spaziergang. Anschließend gibt es bei Kaffee und Kuchen Einblicke in das NABU-Haus.

 

 

NABU Erlebnispunkte6 NABU Bindsachsen: Naturkundliche Ausstellung im alten Schulsaal von Kefenrod-Bindsachsen, direkt neben dem Dorfgemeinschaftshaus
Umfangreiche naturkundliche Ausstellung des NABU, in der über Jahrzehnte zahlreiche Tierpräparate und Funde aus der heimischen Natur zusammengetragen wurden. Hier sind „die letzten ihrer Art“ zu sehen: Feldhamster, Rebhuhn, Feldlerche und andere.

 

 

17.8.2017 - Es ringelt und nattert in der Kaolingrube

Foto: katja Klier-Heil
Foto: katja Klier-Heil

Zum ersten Mal bewußt wahrgenommen wurde diese junge Ringelnatter bei der letzten Aktion in der Kaolingrube, als die Hohlblocksteine für die Amphibien ausgelegt wurden.

Eine kleine Überraschung für unsere Reptilienexperting Katja.

 

 

 


17.8.2017 - Deckung und Schutz für Amphibien

Nicht wundern über Beton in der Kaolingrube.

Was es damit auf sich hat, kann man hier lesen.


17.8.2017 - NABU LV Hessen zu Besuch

Wir konnten heute Hartmut Mai und Jan Sachse vom NABU LV Hessen bei uns begrüßen.

Thema war, wie soll es auch anders ein, unser Projekt NABU Info- und Mitmachzentrum.

Weiter lesen...

 


9.8.2017 - Kreis Anzeiger wird uns begleiten

Gestern hatten wir Besuch vom Kreis Anzeiger. Die Kollegen der schreibenden Zunft werden uns während des gesamten Projekts begleiten und über wichtige oder herausragende Ereignisse berichten.

Es wurde der bisherige Weg des Projektes durch unser Projektteam und mit Unterstützung des NABU Wetterau vorgestellt.
Es ist schon erstaunlich was sich aus einem ursprünglich geplanten Amphibienteich inzwischen entwickelt hat. Doch mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Alles weitere wird demnächst im Kreis Anzeiger zu lesen sein.

Wir freuen uns schon auf eine tolle Zusammenarbeit mit unserer Projektbegleitung vom Kreis Anzeiger. Es wird und bleibt also spannend wie sich unser Info- und Mitmachzentrum in den nächsten drei Jahre entwickeln wird.


20.7.2017 - Ein großer Tag für die Stadt Ortenberg und der NABU Ortsgruppe Ortenberg

Bild: Matthias Flor
Bild: Matthias Flor

Der Landrat des Wetteraukreis Joachim Arnold hatte sich für heute zum Besuch im NABU Haus "An den Salzwiesen" angekündigt.

Grund war die Übergabe des Förderbescheids für das LEADER-Projekt NABU Info- und Mitmachzentrum, dessen Antragsteller die Stadt Ortenberg ist, an Frau Bürgermeisterin Ulrike Pfeiffer-Pantring zu übergeben.

 

 

Ebenso konnten wir Bernd-Uwe Domes von der Wirtschaftsförderung Wetterau und Mitverantwortlicher für die LEADER-Regionalentwicklung Wetterau/Oberhessen in unseren Räumen begrüßen. Auch der NABU Kreisverband Wetterau, vertreten durch den 1. Vorsitzenden Andreas Sievernich und dem Leiter des neuen  NABU Regionalbüros, Frank Uwe Pfuhl, wollten sich dieses historische Ereignis nicht entgehen lassen.

Frau Pia Heidenreich-Herrmann vom Bauamt Ortenberg, die für die Stadt die Unterlagen aufbereitet und sich viele Stunden mit den Antragsformularen befasst hat, konnten wir am gestrigen Abend auch begrüßen.

Der Vorstand der Ortsgruppe und viele aktive Mitglieder waren, soweit nicht in Urlaub oder sonst verhindert, ebenfalls anwesend.

 

Udo Schädel als 2. Vorsitzender des Vereins begrüßte alle Anwesenden und bedankte sich für die tatkräftige Unterstützung in der Vergangenheit, die diesem Projekt zuteil geworden war. Wirklich alle hatten in den letzten zwei Jahren gewichtigen Einfluss auf die Entwicklung des Projektes, welches letztendlich am 22.6.2017 durch den LEADER-Beirat zugestimmt wurde.

 

Vor der Übergabe des Förderbescheids ging es mit dem Landrat aber noch kurz ins Gelände, um zu zeigen, wie das Fördergeld für das Projekt NABU Info- und Mitmachzentrum eingesetzt werden soll. Sichtlich angetan von den Möglichkeiten, die sich mit der Umsetzung für die Region aber auch für die Stadt Ortenberg bieten, war Landrat Arnold  erstaunt das die NABU Ortsgruppe Ortenberg sich dieser Aufgabe stellt. Und wir als Ortsgruppe sind zuversichtlich dieses auch in den nächsten drei Jahren umsetzen zu können.

 

Landrat Arnold betonte bei seiner kurzen Ansprache nochmals die vielen Möglichkeiten in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen im Kreis, die sich mit diesem Projekt für den Wetteraukreis in Zukunft bieten und auch Bürgermeisterin Pfeiffer-Pantring schloss sich diesem Tenor an. Die Übergabe des Förderbescheids wurde unter Applaus aller Anwesenden vollzogen.

 

Zum Ausklang des gestrigen Tages wurde auf dieses wichtige Ereignis im Außenbereich noch angestoßen und ein kleiner Imbiss, angerichtet von Beate Luft, gereicht  und allen Anwesenden war bewusst, dass in den kommenden Jahren dem NABU Ortenberg eine neue, schwierige Aufgabe zuteilwird. Aber alle waren sich einig, dass die Ortsgruppe diese Aufgabe bewältigen wird und auch in Zukunft auf die bisher erfahrende Unterstützung zählen kann.

 

Damit hat die Projektgruppe des NABU Ortenberg den ersten und wichtigen Schritt abgeschlossen und es beginnt in Kürze die wirkliche Arbeit. Gemeinsam mit der Stadt Ortenberg werden wir nach den Sommerferien die nächsten Schritte besprechen. 

 

Was noch benötigt wird, sind Spender und Sponsoren, die sich finanziell an diesem Projekt beteiligen. Denn der Förderbescheid deckt noch lange nicht die Kosten ab, die für die Umsetzung des NABU Info- und Mitmachzentrum anstehen werden.

Wer Interesse hat sich aktiv bei dem Projekt einzubringen der kann sich gerne beim NABU Ortenberg melden. Arbeit haben wir in nächster Zeit bestimmt für alle.

 

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1.7.2017 - Viel los am ersten Tag des zweiten Halbjahres

Das nicht so gute Wetter hat die Kursteilnehmer des Flechtkurses dazu genötigt im NABU Vereinsheim die Weiden zu verarbeiten. Doch das hat der guten Stimmung und der noch besseren Laune keinen Abbruch getan. Alle Teilnehmer haben "ihren" Korb bzw. ihre Schale geflochten und sind um eine handwerkliche Erfahrung reicher geworden. Parallel zum Flechtkurs hatte sich auch die Jugendgruppe wetterbedingt im Vereinsheim eingefunden. Es gab ein Ersatzprogramm, was viele wohl nicht so schnell vergessen werden.

Der Bericht zur Jugendgruppe kann hier nachgelesen werden.

 


24.6.2017 - Sensenkurs auf Konradsdorf

Das Kloster Konradsdorf bzw. die Domäne Konradsdorf war Zentrum unseres zweitägigen Sensenkurses. Begrüßt wurden alle Teilnehmer und natürlich unser Sensenlehrer Dr. Ulrich Hampl (Ulli) von unserem 2. Vorsitzenden Udo.

 

Zunächst stand etwas Therorie auf dem Programm, welche aber schnell von der Praxis des Dengelns abgelöst wurde. Durch das Dengeln wird die Sense geschärft. Unterschiedliche Dengeleisen (Ambosse) wurden in ihrer Verwendung gezeigt. Zunächst konnte sich jeder an einem Kupferstück versuchen und anschließend dann an einem Sensenblatt. Mit der Nagelprobe sollte jeder kontrollieren, ob die Schneide auch scharf genug wird. Denn mit eben diesen Sensenblättern sollte jeder am Samstag mähen. So ertönte über fast zwei Stunden lang ein ständiges Ping-Ping-Ping im Hof von Konradsdorf. Jeder war eifrig dabei sein Sensenblatt so scharf wie möglich zu bekommen.

Unter den wachsamen Augen und korrigierenden Eingriffen von Ulli ist es wohl auch jedem gelungen. 

Dann ging es daran herauszufinden welcher Sensenbaum, auch Worb genannt, zu welcher Körpergröße passt. Griff und Sensenblatt wurden passend für jeden Teilnehmer eingestellt. Ein notwendiger Schritt, damit am kommenden Tag auch jeder "den Bogen raus hat".

 

Zum Abschluss des ersten Kursttages gab es dann noch in der Scheune ein wenig über die Geschichte der Sense zu erfahren und ein kurzer Film über das Sensen wurde gezeigt. 

 

Gegen 21:30 Uhr war dann für diesen Tag Feierabend.

 

 

Und da ja morgens um 7:00 Uhr die Welt noch in Ordnung ist, ging es am Samstag auf die Wiese. Leicht bewölkt aber trocken waren ideale Voraussetzungen nicht ins Schwitzen zu kommen.

Zunächst hat Ulli allen gezeigt wie der Bewegungsablauf beim Sensen ist. Dann hieß es einzeln vortreten und zeigen, dass man den Bogen raus hat. Leichte Korrekturen durch Ulli inbegriffen.

Danach startete dann das Sensenballett. Versetzt und mit etwas Abstand zum Vordermann oder auch der Vorderfrau wurden Streifen gemäht. Alle waren hochkonzentriert bei der Sache, was man daran feststellen konnte, dass nur das "Sccchhhhht" der Sense zu hören war. Der Geruch von frisch geschnittenem Gras breitete sich aus und die "Mäh"ditation setze ein. Schritt für Schritt fielen die Halme.

Doch auch Grashalme schaffen es die Scheide irgendwann stumpf zu machen. Es musste also gewetzt werden. Das war dann auch der nächste Punkt im Kursprogramm. 

 

Mit frisch geschärfter Sense machten sich danach alle wieder an die Arbeit.

Gegen 9:00 Uhr hieß es dann erst einmal Mäh-Vesper im kleinen Biergarten vom Hofladen Kleeblatt. Vielleicht war der Eine oder Andere ja froh über die Pause. Angemerkt hat man es aber niemanden.

 

Weiter ging es dann auf der Streuobstwiese, wo hohes Gras um die Bäume herum gemäht werden sollte. Wie das zu bewerkstelligen ist hat Ulli der Sensenlehrer eindrücklich vorgeführt. Gegen den Uhrzeigersinn kurze Drehbewegungen erfüllen hier ihren Zweck. Es standen genügend Bäume zur Verfügung um das zuvor gezeigte dann in die Tat umzusetzen. Zwischendurch wurde noch so manches Sensenblatt noch einmal gedengelt und damit geschärft.

 

Und wenn es am Schönsten ist dann sollte man aufhören. So auch dieser Sensenkurs. Man darf wohl zu Recht behaupten, dass alle Kursteilnehmer viel gelernt haben. Auch die, die schon mal eine Sense in der Hand gahabt hatten.

Es hieß Abschied nehmen und vielleicht trifft man sich noch mal zu einem gemeinsamen Mähen mit der Sense und tauscht die bis dahin gemachten Erfahrungen aus.

 

Ein paar Dankesworte seinen noch erlaubt.

Wir danken allen Teilnehmern für das gezeigte Interesse, hoffen der Kurs hat den Erwartungen entsprochen und das Gelernte wird fleißig in die Praxis umgesetzt.

 

Unserem Sensenlehrer Ulli danken wir für seine lockere Art den Lehrstoff an die Frau und den Mann zu bringen und wünschen ihm eine gute Heimreise in den Süden der Republik.

 

Danke auch für die Unterstützung durch die Domäne Konradsdorf, dass wir den Hof und die Scheune benutzen konnten und für das Ertragen des 10fachen PingPing vom Dengeln am Freitag.

 

Ebenso geht unser Dank an Sabine und ihrem Team vom Hofladen Kleeblatt, die uns bestens betreut haben und für das Vertrauen dafür, dass wir ihre Lokalität auch Abends nach Geschäftsschluß noch benutzen konnten.

 

Ein letzter Dank an Maria und Bernd vom NABU Ortenberg, die uns mit leckeren Speisen an den beiden Tagen versorgt haben.

 

Damit ist der Sensenkurs 2017 nun auch schon Geschichte und vielleicht gibt es 2018 einen dritten Sensenkurs? Entsprechende Anfragen nehmen wir gerne jetzt schon entgegen.

 

 

Ein paar bildliche Eindrücke vom Sensenkurs.


21.6.2017 - Keine direkte Platzierung aber trotzem ein Gewinn

Auch wenn sich die Manipulation beim VR-Vereinsvoting bestätigt hat konnten nun die tatsächlichen Gewinner bestimmt werden. Leider haben wir es in unserer Kategorie nicht unter die ersten Drei geschafft. Doch mit über 80 Stimmen bekommen wir immerhin noch 100 Euro für unser Projekt.

Von daher an alle ein Dankeschön, die für uns gestimmt haben.


18.6.2017 - Vermutliche Manipulation beim VR-Vereinsvoting?

Das Vereinsvoting der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen endete am 12.6.2017. Auffällig ist und war, dass bis zum heutigen Tag keine Mail mit den Ergebnissen eingetroffen ist. Aus diesem Grund ging es also auf die Facebookseite der VR Bank.

Entsetzt aber auch enttäuscht ist dort unter dem Datum vom 13.6.2017 zu lesen:

 

Liebe Teilnehmer unseres VR-VereinsVotings,

leider haben wir feststellen müssen, dass einige Teilnehmer offensichtlich gegen Punkt 6 unserer Teilnahmebedingungen verstoßen haben und versucht haben, den Wettbewerb durch Mehrfachstimmabgaben zu manipulieren.
Aus diesem Grund werden wir heute noch keine Gewinner veröffentlichen und bei den Verdachtsfällen eine Überprüfung vornehmen.

 

Sollten sich also die Manipulationen tatsächlich bestätigen, kann man nur noch enttäuscht und wütend sein über diese Dreistigkeit und kriminelle Energie, die aufgewendet wurde, um nur genügend Stimmen einem Verein geben zu können. 

 

Wie es weitergeht und ob alle ehrlichen Stimmabgeber und damit auch deren Vereine darunter leiden werden bleibt abzuwarten.


11.6.2017 - WaldRallye KiGa Regenbogenland aus Lißberg

Anspruchsvolle Aufgaben erwarteten die Kinder des KiGa Regenbogenland aus Lißberg. Eine Waldrallye mit dem Themen Wald, Natur und Wolf standen auf dem Programm.

 

Kleine Aufgaben am Wegesrand wurden gelöst, wie zum Beispiel Nistkästen zählen oder das Erkennen von Bäumen. Und für die Rätselfreunde gab es verschiedene Fragen zum Wolf, die beantwortet werden mussten.

 

Zudem konnten Wolfsmasken gebastelt oder ein Waldbild aus Naturmaterial gelegt werden.

Und auf die Frage "Was gehört nicht in den Wald?" waren sich alle Kinder schnell einig: Müll.

 

Der kleine Ausflug endete mit Spuren vom Wolf am Vereinsheim "Haus an den Salzwiesen" des NABU Ortenberg.

 

Die kleinen Naturfreunde hatten sichtlich Spaß an dieser Rallye.


10.6.2017 - Ortenberg rockt - Vereinsgemeinschaft feiert

Die Vereingemeinschaft Ortenberg besteht aus aktuell 11 Vereinen. Und alle gemeinsam haben gestern Ortenberg gerockt. Open-Air vom Feinsten.

Eingestimmt von Michael Kraft haben später dann die ROCK DiAMONDS dafür gesorgt, dass Ortenberg wirklich gerockt wurde.

Auch der NABU Ortenberg hat sich an der Veranstaltung mit einer 6er Mannschaft zum Thekendienst beteiligt. Darüber hinaus noch mit 4 weiteren Helfer, die heute morgen beim Abbau mitgeholfen haben. Auch wenn der Abend sehr lang oder der Morgen äußerst kurz war, hat es Spaß gemacht mit allen 11 Ortenberger Vereinen im Einklang dieses Fest auf die Beine gestellt zu haben.

 

Der Link funktioniert auch ohne facebook-Zugang: Einfach auf "Jetzt nicht" klicken und genießen:  Ortenberg rockt - ROCK DiAMONDS live


7.6.2017 - Steinkauz beringen

Hoch hinaus und vor allem keine Höhenangst. Das war die Voraussetzung für die Beringungsaktion der Steinkauze.

Unterstützt wurden wir bei der Aktion durch Udo Seum vom NABU Bingenheim. In der Bruthöhle befanden sich nebst Muttervogel auch zwei junge Steinkäuze. Routiniert und so stressfrei wie möglich wurde von Udo ein Kauz nach dem Anderen aus der Bruthöhle geholt und beringt und vorsichtig wieder zurück gesetzt. Bei der gesamten Prozedur blieben die Vögel erstaunlich ruhig.

Bildlich festgehalten wurde alles vom Naturfilmer Rudolf Dietrich, der extra zu dieser Aktion aus dem Vogelsberg angereist war. Er hatte schon am 22.5. bei der filmischen Jagd auf die Laubfrösche sein Interesse an der Beringung angemeldet. Alle Bilder wurden von unserer Hoffotografin Katja Klier-Heil geschossen und zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

 

Wissenswertes über den Steinkauz gab es dann auch noch von Udo Seum:

Junge Steinkäuze werden anfangs größtenteils mit Insekten gefüttert. Die insgesamt geringe Anzahl an Jungtieren läßt auf den deutlichen Rückgang an Insekten schließen. Erst wenn die jungen Käuze älter sind werden auch Mäuse verfüttert.

Wie gut also ein Steinkauzjahr ist hängt somit immer davon ab, ob es genügend Insekten und Mäuse gibt. 

 

Bewußt wurde der Ort des Geschehens nicht genannt. Denn bei zu häufiger Störung verlassen die Vögel ihr Brutgebiet. Wir möchten so verhindern, dass nicht ständig "Vogelinteressierte nur mal schauen wollen" und dadurch die Brut gefährden.

 

 Bildergalerie


4. und 5.6.2017 - NABU Sommerfest und Gottesdienst unter der Platane

Pfingsten 2017 - Ausgelassen feiern, aber auch nachdenkliches gab es über Pfingsten.

 

Pfingstsonntag, noch bevor der letzte Glockenschlag um 15:00 Uhr verklungen war füllte sich das Festgelände am Vereinsheim zunehmend. Unser Duo Zeitensprung war bereit mit den Songs der 60er und 70er aufzuspielen, der Grill glühte vor und die Jugendgruppe konnte mit Kaffee und Kuchen aufwarten.
Soviel Besucher wie noch nie bei einem Fest des NABU Ortenberg strömten herbei. Die Aktiven waren geradezu überwältigt. Das allgemeine Interesse an der Arbeit des Vereins, dessen Jugendgruppe und dem Projekt "NABU Info- und Mitmachzentrum" hat alle positiv überrascht. Es hat allen Beteiligten von Seiten des NABU Ortenberg viel Freude bereitet und sie in ihrem Tun bestätigt. An dieser Stelle also allen Helfern im Vorder- als auch im Hintergrund ein herzliches Danke für das Engagement für den Verein. Um 24:00 Uhr fiel dann der Vorhang, denn am nächsten Morgen musste wieder alles vorbereitet sein für den Gottestdienst unter der Platane.

Und auch der Gottesdienst am Pfingstmontag von Pfarrer Thomas Tschöpel war gut besucht. Um 10.45 Uhr waren viele Sitzplätze von der Kirchengemeinde belegt. Anregendes aber auch Nachdenkliches gab es zu hören.
Im Anschluss an den Gottesdienst konnte man noch zu einem kleinen Frühschoppen verweilen, der musikalisch von der Bogard Houseband begleitet wurde.

Der Vorstand bedankt sich nochmals bei allen Helfern für diese zwei doch anstrengenden Tage. Aber auch bei den vielen Besuchern, die sich für den Verein und dessen Arbeit interessiert haben und hoffentlich auch weiterhin interessieren werden.  
Zitat von unserem 1. Vorsitzenden:
Wir sind "en vogue", man spricht über uns, wir werden in der Öffentlichkeit sehr gut wahrgenommen. Unser aller Verdienst! Danke nochmals an die fleißigen Mitstreiter.

 

Bildergalerie Sommerfest

Bildergalerie Gottestdienst


02.06.2017 - Vereinsausflug im August ins Europa-Reservat Kühkopf

Am Samstag, dem 26.08.2017 führt der zweite Vereinsausflug des NABU Ortenberg in das Europa-Reservat Kühkopf-Knoblauchsaue, das Teil des Hessischen Rieds ist.

Die Landschaft in ihrer heutigen Form entstand, als Teile des 2.440 Hektar großen Gebiets bei der Rheinregulierung durch den Großherzoglichen Darmstädter Wasserbaudirektor Claus Kröncke 1828/1829 vom Hauptstrom getrennt wurden (so genannter Rhein-Durchstich). Die besondere ökologische Bedeutung wurde bereits vor über 50 Jahren erkannt und das Gebiet am 20. März 1952 unter Naturschutz gestellt. Mittlerweile trägt es das Prädikat „Europareservat“ und ist durch die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der Europäischen Union zusätzlich geschützt.

Dort wird auf einer zwei- bis dreistündigen Exkursion (festes Schuhwerk wird empfohlen) unter fachlicher Führung das Terrain erkundet. Anschließend geht es nach Bensheim an der Bergstraße. Dort gibt es Zeit, um sich in der mittelalterlichen Innenstadt umzusehen (Bensheim wurde bereits im 8. Jahrhundert urkundlich erwähnt). Eine Weinprobe (bei schönem Wetter in den Weinbergen) und ein gemeinsames Abendessen bei einem renommierten Bensheimer Winzer runden das Programm ab.

Los geht es um 7 Uhr vom Marktplatz in Ortenberg aus, die Rückkehr ist gegen 22 Uhr geplant.

Der Preis beträgt (je nach Teilnehmerzahl) etwa 35,- € für NABU-Mitglieder und 40,-€ für alle anderen.

Im Preis enthalten sind die Busfahrt mit einem modernen Reisebus der Firma Kehm (Wolferborn), die Führung und die Weinprobe.
Wer mitfahren möchte, meldet sich bitte bei Heinad Suhl unter 06046-7016 oder hasuhl@t-online.de an.

Die Anmeldung wird gültig mit Überweisung des Betrages von 35,- € pro Person auf das Konto des NABU Ortenberg IBAN: DE 42 5185 0079 0170 00 2970 bei der Sparkasse Oberhessen. Es gilt die Reihenfolge der Anmeldungen, da nur 50 Plätze zur Verfügung stehen.


27.12.2017 - Teilnahme am 2. Gärtnermarkt in Ortenberg

Der 2. Gärtnermarkt stand unter dem Motto "Weißt du wo die Bienen sind?". Somit war klar, dass sich auch in diesem Jahr der NABU Ortenberg mit seinem Infostand beteiligt.

 

Morgens früh um 8:00 Uhr traf man sich zum Zeltaufbau. Und da fing der Spaß schon an. Wir brauchen das Zelt höchstens 2x im Jahr und es dürfte jedem klar sein, dass wir das Zelt nicht beim ersten Versuch fertig aufgebaut hatten ;-). Vor dem dritten Versuch wurde fix mit einem Permanentmarker die Nummerierung auf das Gestänge erneuert. Und dann stand das Zelt doch und sogar die Plane passte wie angegossen. Jetzt muss man sich nur noch merken ob die Nummer 1 oder 2 die Streben sind oder doch die Längen :-)

Bis zum Sommerfest am kommenden Pfingstwochenende sollte das nicht vergessen werden, denn da brauchen wir das Zelt nämlich wieder.

 

Doch zurück zum Gärtnermarkt. Subjektiv gemessen waren deutlich weniger Besucher trotz schönstem Wetter als im Jahr 2016 zugegen. Die insgesamt fünf Standbetreuer konnten sich deshalb intensiv um die Besucher kümmern. Auch die Kinderbetreuung durch den NABU Kreisverband Wetterau blieb leider ein wenig hinter den Erwartungen zurück.

 

Letztendlich aber haben wir als Verein Flagge gezeigt (eigentlich zwei Flaggen) und sind dankbar für jede monetäre Zuwendung, die in die Spendendose geflossen ist.

 

Um 16:00 Uhr fiel dann die Zielflagge und es konnte alles abgebaut und verladen werden - Feierabend.

 

Allen Helfern vor Ort sagen wir ein herzliches Danke für euren Einsatz. Allen Besuchern danken wir für durchweg interessante Gespräche und Anregungen. Ebenso bedanken wir uns für die Spenden, die eingegangen sind.

 

Es sind noch reichlich Pflanzen übrig geblieben und wir müssen jetzt schnellstens klären was wir damit machen. Als da wären: Geranienableger und Cola-Kraut. Kastanien- , Berg- und Spitzahorn bis ca. 2m Wuchshöhe.

Wer Interesse an einer oder mehreren Pflanzen hat möge sich bitte möglichst schnell an uns wenden: info@nabu-ortenberg.de

 

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22.5.2017 - Filmische Jagd auf Laubfrösche

Rudolf Dietrich hat sich heute an den Teichen von unserem ersten Vorsitzenden Dietmar auf die Suche nach Laubfrösche gemacht.

Und Dietrich, bekannt von seinen Filmen "Der Vulkan lebt", hatte Glück. Die kleinen Hüpfer harrten stoisch auf ihren Blättern aus und konnten so in allen möglichen Einstellungen gefilmt werden.

Anstrengend waren die Aufnahmen auf jeden Fall. Im Wasser stehend, kniend, sitzend oder liegend wurde eine Aufnahme nach der anderen gemacht. Erfahrungsgemäß werden von zwei Stunden Filmmaterial dann aber nur wenige Minuten wirklich verwendet. Ob hier schon der dritte Teil von "Der Vulkan lebt" in den Startlöchern steht? Wer weiß.

Zum Froschkonzert in der Dämmerung wollte Rudolf Dietrich sich noch mal zu den Teichen begeben. Was daraus geworden ist? Wir werden berichten.

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20.5.2017 - Vereinsvotings sind gestartet

Der NABU Ortenberg ist auf Stimmenfang.

Die VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen und die OVAG Energie AG führen jeweils ihr eigenes Vereinsvoting aus. Bei beiden Veranstaltungen nimmt unser Verein teil und wird das möglicherweise gewonnene Preisgeld für das Projekt NABU Info- und Mitmachzentrum verwenden.

 

Zur Abstimmung der VR-Bank

Zur Abstimmung der OVAG

 

Erzählt es weiter an Freunde und Bekannte und bittet um ihre Stimme für unser Projekt .

 

Das Voting der VR-Bank läuft bis zum 12.6.2017.

Das Vorting der OVAG endet am 30.6.2017.


3.5.2017 - 40 ha Acker opfern für REWE-Logistikzentrum?

Online-Petition des NABU Wetterau: STOP: Keine 40 ha Acker für REWE

 

40 Hektar sehr hochwertiges Ackerland soll für die Verlagerung und Vereinigung von zwei REWE-Lagern umgewidmet und überbaut werden. Die Abstimmung darüber erfolgt voraussichtlich Ende Juni: Die Regionalversammlung Südhessen wird voraussichtlich in ihrer Sitzung am 30. Juni 2017 darüber abstimmen, ob REWE ein Areal von 40 ha Ackerland in der Wetterau bei Wölfersheim-Berstadt mit einem Logistikzentrum überbauen darf. REWE hat bereits Lager in Hungen (geschätzt 9 ha Areal) und Rosbach (geschätzt 16 ha Areal), die dort vereinigt werden sollen. Die Lager und ihre Arbeitsplätze sollen in das neue Zentrum „umziehen“. Das Gemeindeparlament von Wölfersheim hat der Bebauung bereits zugestimmt. Im Regionalen Flächennutzungsplan ist das Gelände als Landwirtschaftsfläche verzeichnet. Über eine Veränderung dieses Status muss die Regionalversammlung Südhessen abstimmen. Wir fordern, dies abzulehnen, weil die Überbauung den Zielen nachhaltiger Entwicklung widerspricht.

 

Zur Online Petition und weitere Informationen.


29.4.2017 - Einladung zur Piep-Show

Am 12. Mai um 17:45 Uhr findet die Vogel-stimmenwanderung statt. Gemeinsam mit der Berheimer Natur- und Vogelschutzgruppe und dem NABU Ortenberg machen wir uns auf und suchen die verborgenen oder doch offensichtlichen Sänger.

Treffpunkt ist das Vogelschutzhaus in Bergheim.

 

 

 

Von dort geht es ca. drei Stunden unter fachkundiger Führung von Karl Hermann Heinz aus Stockheim auf Wanderung. Für Speis und Trank ist gesorgt. 


29.4.2017 - Sensenkurs im Juni - Noch Plätze frei

Etwas Werbung in eigener Sache

 

Für unseren Sensenkurs am 23./24. Juni sind noch freie Plätze vorhanden

 

Wer

  • Lust hat
  • jemanden kennt der Lust hat
  • ein außergewöhnliches Geschenk sucht

der kann sich gerne noch zum Kurs anmelden.

Alle Informationen zum Kurs und zur Anmeldung sind hier nachzulesen.


21.4.2017 - Gut besuchter Filmabend

Der gemeinsame Filmabend von der  Natur- und Vogelschutzgruppe aus Bergheim und dem NABU Ortenberg im Bürgerhaus Ortenberg wurde von den beiden Vereinsvorsitzenden als sehr erfolgreich bewertet. Der Film „Der Vulkan lebt Teil 2“ von Rudolf Dietrich lockte rund 160 Naturbegeisterte aller Altersgruppen in den großen Saal des Bürgerhauses Ortenberg.
Dietmar Wäß vom NABU Ortenberg begrüßte alle Gäste und ganz besonders den aus Lauterbach angereisten Filmemacher Dietrich.

Sechs Jahre lang hat der Lauterbacher Dietrich für seinen zweiten Teil „Der Vulkan lebt“ immer wieder den Vogelsberg und die Regionen darüber hinaus bereist. Die entstandenen Aufnahmen hat er zu einem spektakulären Naturfilm zusammengefasst. Verständlich von Dietrich kommentiert  und mit lustigen Begebenheiten gespickt sorgte der Film bei den Zuschauern für Kurzweil und - für manche viel zu schnell – kam der Abspann.  

Nachdem der Applaus verklungen war ergriff Dietmar Wäß zunächst das Wort und bedankte sich für den schönen Filmabend und übergab anschließend das Mikrofon an Rudolf Dietrich, der sich den Fragen der Besucher stellte. Diese ließen sich nicht lange Bitten und der Filmemacher verstand es vorzüglich alle Anwesenden mit verständlichen Antworten in seinen Bann zu ziehen. Gut zwei Stunden nahm sich der Lauterbacher Zeit für die Beantwortung von Fragen aus der großen Runde oder auch später in kleinen Gruppen.

Seine Intention, die Menschen mit seinen Filmen mehr für die Natur zu begeistern und zu sensibilisieren, konnte man jeder Silbe seiner Antworten entnehmen. Und er hat sicherlich viele – wenn nicht sogar alle -  Zuschauer erreichen können.
 

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3.4.2017 - NABU Aktion LivingLand - Ein JA für eine bessere Landwirtschaft

„Summ, summ, summ… Bienchen summ herum…“ – Wo früher noch fröhliches Summen und Brummen in unseren Gärten und überall in der Natur erklang, ist es heute verdächtig leise geworden. Die Bestände der Fluginsekten sind in Deutschland im freien Sinkflug. Allein in Nordrhein-Westfalen ist in den vergangenen 15 bis 20 Jahren die Biomasse der Fluginsekten um bis zu 80 Prozent zurückgegangen. Dies zeigt eine Untersuchung des Entomologischen Vereins Krefeld, der mit dem NABU zusammenarbeitet. Der Rückgang betrifft unter anderem Schmetterlinge, Wildbienen und Schwebfliegen. Vieles deutet darauf hin, dass Pestizide aus der industriellen Landwirtschaft für das massenhafte Sterben der Insekten mitverantwortlich sind. Besonders Wirkstoffe wie Neonicotinoide und Glyphosat, die seit Mitte der 1990er Jahre in der Landwirtschaft eingesetzt werden, stehen im Verdacht, Fluginsekten massiv zu vergiften und ihnen die Nahrungsgrundlagen zu entziehen. Diese Mittel führen in ihrem Einsatzgebiet, aber auch weit darüber hinaus, zu Schäden in der gesamten Insektenfauna. Darauf weisen immer mehr Untersuchungen hin. Unserer abgebildete Hummelart, der Hellen Erdhummel (Bombus lucorum), geht es zumindest im Moment noch ziemlich gut. Sie ist weit verbreitet und fliegt zum Beispiel in den Alpenregionen als Bestäuber von Blüte zu Blüte. Wenn das Insektensterben weiter fortschreitet, fliegt jedoch auch die Helle Erdhummel in eine ungewisse Zukunft. Wir brauchen eine bessere Landwirtschaftpolitik – eine Landwirtschaftspolitik, die insektenfreundliche Landwirtschaft belohnt.

Auf www.NABU.de/abstimmen geben Sie Ihr JA für eine bessere Landwirtschaft.

 

Wie kann eine bessere EU-Agrarpolitik die Insekten retten?

Um die Insektenwelt und damit die Natur insgesamt zu retten, muss der Pestizideinsatz massiv gesenkt werden. Der NABU fordert deshalb, das Fördersystem für die Landwirtschaft radikal zu verändern. Bisher erhalten Landwirte umso mehr Geld, desto größer ihr Betrieb ist – fast unabhängig davon, wie sie wirtschaften. Das führt dazu, dass sie das Maximum an Ertrag aus ihren Flächen herausholen müssen. Dabei greifen sie verständlicherweise zu allen verfügbaren Mitteln, gerade im Pflanzenschutz. Die Hersteller der Pestizide profitieren dabei mit von unseren Steuergeldern – auf Kosten der Umwelt und der ganzen Gesellschaft. Der NABU will ein anderes System, über das Landwirte attraktive Förderung erhalten, zum Beispiel wenn sie bunte Blühflächen anlegen und dort auf Pflanzenschutzmittel verzichten. Gleichzeitig muss die Umstellung auf eine pestizidfreie Produktion wie den ökologischen Landbau, gefördert werden. Denn wenn die Insekten sterben, verschwinden auch unsere eigenen Lebensgrundlagen.


26.3.2017 - Zaunbau-Training der LAG Wolf des NABU Hessen

Am 26. März war die LAG (Landesarbeitsgruppe) Wolf bei uns zu Gast. Ziel war ein Zaunbau-Training für die "Schnelle Eingreiftruppe Herdenschutz".

Die Teilnehmer haben mehrfach die Technik des Zaunbau vertieft. Anhand eines falsch gestellten Zaunes wurde veranschaulicht was korrigert werden sollte und wie dies durchgeführt werden kann. Die Teilnehmer mussten die Schwachstellen erkennen und beseitigen. Nach einer Mittagspause gab es zusätzlich noch eine Einführung im Umgang mit der Sense. 

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25.3.2017 - Bibermobil der Umweltwerkstatt Wetterau war in Ortenberg

Heute war das Bibermobil der Umweltwerkstatt Wetterau in Ortenberg. Natürlich waren wir von NABU Ortenberg live vor Ort und haben viel über den Biber lernen können. So auch die vielen kleinen und großen Zuhörer, die gekommen sind.

 

Bezaubernd wie Doris Ritz die Kinder mit in ihren Vortrag einbezog. So wissen wir jetzt unter anderem wieso der Biber rote Zähne hat, was es mit Bibergeil auf sich hat und das der Biber immer einen Kamm bei sich hat. Mit echten Exponaten wurde viel wissenswertes kindgerecht erklärt. (Anm. d. Redaktion: sogar ich habe es verstanden).

 

Und dann ging es auf Spurensuche. Wer findet zuerst Biberspuren an der Nidder. Zwar ist unser Biber inzwischen umgezogen. Aber im Winter hat er doch hier und da sein Markenzeichen hinterlassen. Die kleinen Detektive hatten dann auch schnell die erste Weide mit abgenagter Rinde gefunden und konnten die Bißspuren des Bibers betrachten. Und auf dem weiteren Rundweg wurde auch noch eine zweite Stelle gefunden.

 

Die 2 Stunden sind wie im Flug vorbei gegangen und die Gruppe machte sich dann auf den Weg zurück zum Ausgangspunkt. Sicherlich konnte Doris Ritz mit ihrem Bibermobil einen nachhaltigen Eindruck bei den Kindern hinterlassen.

 

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18.3.2017 - Traktorpulling

Am Samstag wurde schweres Gerät auf dem Gelände eingesetzt. Zur Vorbereitung unseres in den Startlöchern stehenden Projektes "NABU Info- und Mitmachzentrum" wurden die maroden Betonpfosten der Sportplatzumrandung gezogen. Sie werden später noch zur Herstellung von u.a. Amphibiengerechte Steinhaufen wiederverwendet. Es wurde kräftig angepackt und jedes beim Ziehen der Pfosten entstandenen Löcher auch wieder verschlossen. Auch ein Tor konnte erzielt, besser gezogen, werden.

Allen Helfern sagen wir Danke für ihren Einsatz.

Ganz besonderen Dank gebührt Peter und Tim für ihren Treckereinsatz.

 

Bilder gibt es hier zu sehen.


10.3.2017 - Das Bibermobil kommt nach Ortenberg

NABU/René Pittner
NABU/René Pittner

Er ist der geniale Baumeister der Flusslandschaften. Der Biber war mehr als 400 Jahre in Hessen ausgestorben. Nun verbreitet sich der große Nager seit einigen Jahren auch wieder in der Wetterau. Seit mehreren Jahren lebt der Burgherr nun auch wieder in Ortenberg. Bereits an mehreren Bäumen an der Nidder sind seine Nagespuren zu erkennen.

Die NABU-Gruppe Ortenberg lädt zusammen mit der Umweltwerkstatt Wetterau ein zu einer weiteren Infoveranstaltung und Wanderung rund um das Thema Biber. Das preisgekrönte „Bibermobil“ wird auch vor Ort sein und ist ausgestattet u.a. mit einem echten Biberpräparat, Biberfell, Bestimmungstafeln,  Spiel- und  Experimentierkästen und vielem mehr. Die NABU-Naturführerin Doris Ritz wird die Leitung der etwa 2-stündigen Veranstaltung  übernehmen.

Treffpunkt am Samstag, den 25. März 2017 um 15.00 Uhr ist die Nidder-Fußgängerbrücke am Ende der Karl-Hoffmann-Straße  (bei PENNY).


Wo lebt der Biber, wie fühlt sich sein Fell an, warum sind seine Zähne rot, wovor fürchtet sich der Biber und was liebt er? Wir gehen all diesen Fragen nach und werden einige spannende Experimente machen, Spiele spielen und  Aufgaben lösen.

Bei der anschließenden Exkursion werden die Spuren des Bibers gesucht. Unterwegs wird viel Interessantes über seine Lebensweise vorgetragen.

Kosten: Erwachsene 5 €, Kinder 3 € (NABU-Mitglieder 4 € / 2 €)


4.3.2017 - Startschuß für die Flechtkurse 2017

Heute fiel der Startschuß für unsere Flechtkurse im laufenden Jahr.

Unter dem Motto Gib Plastik einen Korb haben sich vier Flechtinteressierte zusammengefunden und unter der Leitung unserer gelernten Korbmacherin eine große Schale mit Griffen geflochten. Alle waren doch erstaunt wieviel Arbeit es macht, wieviel Kraft aufgewendet werden muss und dass es keine Maschine gibt, die diese Flechtarbeit übernimmt. 

Alle waren am Ende des Tages einstimmig der Meinung, dass das Korbmacherhandwerk nicht genug wertgeschätzt wird.


1.3.2017 - Brut- und Setzzeit hat begonnen

Bis Ende Juli sind ab sofort alle Hundebesitzer aufgefordert ihre Tiere im Feld anzuleinen.

Nur so ist gewährleistet, dass in den Wiesen und an Ufern brütende Vögel nicht bei ihrer Brut und Aufzucht gestört werden.

Weiterhin bringen Rehe und Hasen ihre Jungen zur Welt und dürfen nicht von freilaufende Hunde gestört, gejagd oder gehetzt werden.

Zuwiderhandlungen können mit einer hohen Geldbuße geahndet werden.


18.2.2017 - Von Lava, Magma und vulkanischen "Bomben"

Erfolgreicher Aktionstag zum Thema  Vulkanismus.

 

Mit Kerstin Bär von der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft e.V. nahmen rund 25 Teilnehmer an einer Reise in in unsere erdgeschichtliche Vergangenheit teil.

 

Die Veranstaltung begann in unserem Vereinsheim Haus "An den Salzwiesen" mit einem Vortrag und vielen mitgebrachten Gesteinsproben und machte deutlich was sich im Vogelsberg vor 15-18 Millionen Jahren abgespielt hat. Kaum vorstellbar, dass sich Lavaströme über das Land ergossen haben und tonnenschwere vulkaanische "Bomben" in die Gegend geschleudert wurden.  3.000.000 Jahre lang hielt dieser Zustand in einer Urlandschaft an, die wir heute unsere Heimat nennen.

Was von dieser Apokalypse heute übrig ist, zeigt sich hauptsächlich als Basalt an der Erdoberfläche. Mit ca. 2.500 km² ist der Vogelsberg heute Mitteleuropas größtes geschlossenes Basaltsteinmassiv.

 

Nach dem Einstig in die sagenhafte Geschichte des vergangenen Vulkanismus vor unserer Haustür ging es für die Teilnehmer zum stillgelegten Ortenberger Steinbruch "Am Gaulsberg". Hier hat man einen Einblick in die vulkanische Erdgeschichte direkt vor Augen. Von Säulenbasalt bis zu glatten Klüften in der Felswand ist alles vertreten.

 

Kerstin Bär erläuterte den Exkursionsteilnehmern den besonderen Wert des Steinbruchs als unschätzbares Geotop und als Fenster ins Erdinnere längst vergangener Zeiten.

 

Zum Abschluß ging es zurück ins Vereinsheim. Bei Kaffee und Kuchen und guten Gesprächen klang der spannende Tag dann aus.

 

Vielen Dank an Kerstin Bär für ihre eindruckvolle Vorstellung des Vulkanismus in unserer Region.

 

Fazit: Viel gelernt! 

4.2.2017 - Arbeitseinsatz am Vereinsheim Haus "An den Salzwiesen"

Kleine Stärkung nach dem Arbeitseinsatz (Foto rpp)
Kleine Stärkung nach dem Arbeitseinsatz (Foto rpp)

Morgen dürfte bei einigen Leuten Muskelkater und "Rücken" angesagt sein.

 

Beim heutigen Arbeitseinsatz am Vereinsheim Haus "An den Salzwiesen" wurde Schwerstarbeit geleistet. 10 Mitglieder (wenn ich mich nicht verzählt habe) haben kräftig Hand angelegt und Stahlrohre mit der Flex zerlegt, den Knotengitterzaun rund ums Gelände entfernt und unsere Tierpräparate gepflegt.
Dabei war der Knotengitterzaun der härteste Gegner, weil er mit jeder Menge Krampen an Holzpfosten befestigt war und zusätzlich von allerlei Pflanzen festgehalten wurde. Doch wir sind letztendlich Sieger geblieben. Der Zaun wurde dann noch säuberlich aufgerollt und wartet jetzt an anderer Stelle wiederverwendet.
Parallel zu den Außenarbeiten wurden alle unsere Tierpräparate gepflegt, um zu verhinden, dass sie von Parasiten befallen werden.

Nach vier doch kräftezehrenden Stunden gab es dann eine kleine Stärkung in Form von Rinds- und Bockwürstchen und leckerem Salat, der von unserer Jugengruppenleiterin Sabine gespendet wurde. Dazu von uns allen ein herzliches Dankeschön für die zwei Salatvariationen.

Allen Helfern von heute gilt unser Dank für den Einsatz. Und möge der Muskelkater oder "Rücken" schnell wieder vergehen.


3.2.2017 - Gelungener Auftakt unseres Veranstaltungsprogramms 2017

Der Vogel des Jahres 2017 stand heute im Mittelpunkt der ersten Veranstaltung in diesem Jahr.

Schon weit vor Beginn der Veranstalltung füllte sich das vereinsheim und bis zum offiziellen Start des Vortrags waren alle Sitzplätze von den zahlreich erschienenen Besucher belegt. Fleißige Hände haben noch schnell nachbestuhlt, um auch noch den letzten Gästen eine Sitzmöglichkeit zu bieten.

 

Nachdem alle Zuhörer mit Geränken versorgt waren startete Dr. Sven Weidemeyer seinen Vortrag pünklich um 19:00 Uhr. Eindrucksvoll vermittelte er alles Wissenswerte über den Waldkauz, gewürzt mit einigen Anekdoten über den Vogel des Jahres. Sowohl die die gezeigten Bilder, als auch die Geschichten rund um den Eulenvogel wurden vom Publikunm teils mit Lautäußerungen wie Ohhh, Ahhh oder auch Lachen begleitet. Ein Zeichen, dass das Interesse an dem Vogel groß war und der Vortragende mit seinen Ausführungen auch den Nerv der Besucher getroffen hat. 

Nach rund 1,5 Stunden schloss Dr. Sven Weidemeyer seinen Vortrag und wurde dafür mit kräftigem Applaus belohnt. Anschließend wurde noch angeregt diskutiert, sich ausgetauscht und unser 1. Vorsitzende Dietmar Wäß bedankte sich beim Referenten und stellte zudem noch das Programm für das 1. Halbjahr den Gästen vor.

 

Alles in allem kann der Startschuss für das anstehende Programm des laufenden Jahres als ein gelungener Auftakt gewertet werden.


31.1.2017 - Hund beißt Frischling tot

Erschütternde Nachrichten aus einem Ortsteil aus Ortenberg. Am 27. Januar wurde gegen 14:00 Uhr ein Frischling von einem Hund derart malträtiert, dass das Jungtier verendete.

 

Der Hundeführer (nach unserem Kenntnisstand ist er nicht der Halter) hatte diesen  unangeleint laufen lassen.

Uns liegt Bild- und Filmmaterial von diesem schockierenden Ereignis vor, dass wir hier nicht veröffentlichen möchten. Der Hundeführer machte nach Aussage eines Zeugen keinerlei Anstalten den Hund zurückzurufen oder einzugreifen.

 

Jetzt mag man anmerken wollen, wo denn die Bache gewesen ist. Sie hätte wohl vehement ihr Jungtier verteidigt. Wo das Muttertier sich genau aufgehalten hat, konnte nicht ermittelt werden.

 

Deshalb nochmal unser Aufruf Hunde grundsätzlich angeleint in der Natur zu führen.

 

Es wurde inzwischen Anzeige gegen den Hundeführer erstattet.


29.1.2017 - Zahl des Jahres 2016 lautet 2893

Wir wollten mal wissen wie hoch die geleisteten Arbeitsstunden der ehrenamtlich Aktiven unseres Vereins im vergangenen Jahr gewesen ist.

Also wurde 2016 nochmals genaustens analysiert und versucht jede geleistete Stunde zu notieren. Berücksichtig wurden neben den offensichtlichen Zeiten wie z.B. Exkursionen, Vorträge oder Einsätz auch die Zeiten, welche zur Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen aufgewendet wurden. Dazu kamen dann noch diverse Verwaltungsaufgaben, die Pflege der Onlineauftritte und noch vieles mehr was abseits der Öffentlichkeit angefallen war. Insgesamt haben die Aktiven des NABU Ortenberg deutlich mehr als 2850 Arbeitsstunden im vergangenen Jahr geleistet.

 

Ein Ergebnis auf das man auf der einen Seite stolz sein kann, denn es wurde vieles für den Natur- und Umweltschutz geleistet. Auf der anderen Seite aber auch ein wenig enttäuschend, denn nur etwa 8% aller Mitglieder bringen sich aktiv in den Verein ein. Hier würden wir uns etwas mehr Unterstützung wünschen. Sich gemeinsam für Natur und Umwelt einzusetzen macht nämlich auch Spaß. Und wer sich jetzt angesprochen fühlt, der kann sich gerne bei einem unserer regelmäßigen Treffen, jeden zweiten Montag im Monat ist Stammtisch im Vereinsheim, darüber informieren welche Aufgaben im einzelnen vom NABU Ortenberg übernommen werden und wo noch Unterstützung benötigt wird.


23.1.2017 - Ortswechsel für Arbeitseinsatz am 4.2.2017

Der ursprünglich geplante Einsatz in der Kaolingrube ist aufgrund der intensiven dortigen Arbeiten an den vorangegangenen Terminen im November und Dezember nicht mehr notwendig.

Der am Samstag, den 4. Februar um 9 Uhr stattfindende Arbeitseinsatz des NABU Ortenberg findet deshalb am und im Vereinsheim „Haus an den Salzwiesen“ in Selters statt. Im Anschluss an den Arbeitseinsatz ist für eine kleine Stärkung gesorgt.


21.1.2017 - "Stunde der Wintervögel" Ergebnisse in der Wetterau

Deutlich mehr als 100.000 Beobachter haben bundesweit bei der Stunde der Wintervögel ihre Meldungen abgegeben. Im Wetteraukreis waren es über 440 Vogelzähler, die mehr als 9000 Vögel gemeldet haben.

 

Das Ergebis ist allerdings erschreckend, denn bei den meisten Vogelarten ist ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen.

 

Zu erklären ist der zahlenmäßige Rückgang anscheinend durch die geringere Zuwanderung einzelner Vogelarten aus dem sonst kälteren Norden und Osten. Hier gibt es ein ganz klares Nord-Süd-Gefälle, wie sich aus den Zahlen ablesen läßt. Viele Vogelarten haben wohl auf ihrem Zug in den Süden bereits auf halber Strecke halt gemacht.

Ob sich ein im Frühjahr 2016 schlechterer Bruterfolg auf die im Winter gezählten Vogelarten ausgewirkt hat ist noch nicht bestätigt. Das wird sich erst bei der Zählung zur "Stunde der Gartenvögel" im Mai herausstellen.

 

Die Ergebisse der Vogelzählung im Wetteraukreis können hier eingesehen werden.


20.1.2017 - Flyer mit dem Halbjahesprogramm 2017 verfügbar

Unser Halbjahesprogramm
Der NABU Ortenberg hat für das erste Halbjahr 2017 wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Es stehen Vorträge, Exkursionen, Kurse und ein ganz besonderer Film auf dem Programm.
Flyer2017_1_Endversion .pdf
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16.1.2017 - Arbeitseinsatz am 4.2. am Vereinsheim

Durch den tatkräftigen Einsatz bei den im letzten Jahr durchgeführten Pflegemaßnahmen in der Kaolingrube ist der für den 4.2.2017 dritte Einsatz nicht mehr notwendig.

Das bedeutet aber nicht, daß kein Arbeitseinsatz durchgeführt wird.

Statt dessen wird im und am Vereinsheim jede helfende Hand benötigt.

 

1.1.2017 - Kompletter (neuer) Jahresrückblick auf unsere Veranstaltungen 2016

30.12.2016 - Vorankündigung Sensenkurs 2017

Wegen der großen Nachfrage zum Sensenkurs 2016 wird es in 2017 eine Wiederholung geben.

 

Ausführliche Informationen zum Sensenkurs sind im u.a. Flyer aufgeführt.

 

Als Termin ist der 23. und 24. Juni 2017 vorgesehen.

Die Kosten belaufen sich auf € 100,-/Person.

Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen begrenzt.

Anmeldeschluß ist der 30.4.2017

 

Verbindliche Anmeldungen nehmen wir schon jetzt per email

an info@nabu-ortenberg.de oder

telefonisch bei Ralf-Peter Pfaffenbach unter 06041-962081

entgegen.

Sensenkurs 2017
Programm und Zeiten
Sensenkurs-mit-programm-aushang.pdf
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