Aktuelles der NABU Ortsgruppe Ortenberg

30.12.2016 - Danke für ein tolles Jahr

Ein Jahr voller Aktivitäten des NABU Ortenberg neigt sich dem Ende zu. Allen, die den NABU Ortenberg nach außen tragen, den Helfern, die ungezählte Stunden ihrer Freizeit geopfert haben, den Familien und Angehörigen, die diese ehrenamtliche Tätigkeit unterstützt haben, gilt unser Dank. Auch allen Förderern, die mit Sach- und Geldspenden unsere Arbeit unterstützt haben, möchten wir Dank sagen. Zeigt es uns doch, dass wir mit unserer Arbeit nicht nur uns, sondern auch allen Bürgern in und um Ortenberg herum ein Stück weit den Natur- und Umweltschutz näher bringen konnten.

 

Wir wünschen allen einen guten Start ins Jahr 2017.

 

 

27.12.2016 - Pflegemaßnahme Kolingrube Ortenberg - Teil 2

Ein letztes Mal in der Kaolingrube für dieses Jahr. Und damit dann auch der letzte Arbeitseinsatz und die definitiv letzte Veranstaltung für 2016. Es wurde hart gearbeitet, um den Lebensraum Kaolingrube für die Amphibien wieder attraktiv zu machen. Wir hoffen mit diesem Einsatz konnte das Weihnachts-Hüftgold wieder etwas verringert werden.

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17.12.2016 - Gute Laune und ein feuriger Abschluss für unsere Aktivitäten 2016

Zum vierten Mal fand unsere Wintersonnenwendfeier statt. Ab Mittag des 17. Dezember haben noch viele Helfer das Gelände rund ums NABU Vereinsheim aufgeräumt und Feuertonnen aufgestellt. Die Feuerstelle wurde ihrem Namen wieder gerecht und Holz wurde gesägt, gestapelt und gegen Umfallen gesichert.

Der "kleine" Grill wurde wieder aktiviert für die leckeren Steaks, Lamm- und Kartoffelwürstchen, die Abends angeboten wurden. Aber auch im Haus selbst wurde fleißig Hand angelegt,  dekoriert, Tische und Stühle platziert und die Küche für den Besucheransturm vorbereitet.

 

Und dann war es soweit. Ab 17:00 Uhr begann sich der Parkplatz zu füllen und die ersten Gäste trafen ein. Alles war bestens vorbereitet, sowohl drinnen wie auch draußen. Schnell waren die Plätze rund um die Feuertonnen belegt und als um 18:00 Uhr auch das Sonnenwendfeuer angefacht wurde, war auch der Platz an der Feuerstelle schnell voll.

 

Im Haus hatte sich mittlerweile die Ortenberger Bogart Houseband unter der Leitung von Heinz Lang eingestimmt und begleitete ab 19:00 Uhr unser Fest mit fetziger Musik. Und selbst in der Pause konnten sich einige Musiker nicht zurückhalten und haben die Pause mit musikalischen Einlagen überbrückt. Entsprechend wurde der Einsatz auch vom Publikum mit kräftigem gegeneinander schlagen der Handflächen belohnt. Im Innen- wie auch im Außenbereich war die Stimmung sehr gut. Und Wärme wurde dem Körper sowohl von außen durch die Feuer, als auch von innen  in Form von Heißgetränken zugeführt. Und wem es dann doch zu warm wurde, konnte sich mit entsprechenden Kaltgetränken wieder abkühlen.

 

Aber auch das schönste Fest geht irgendwann mal zu Ende. Spätestens dann, wenn die Feuer heruntergebrannt sind, die Musiker eingepackt haben und der Grill nur noch Wärme spendet anstatt Würstchen und Steaks in einen verzehrfähigen Zustand zu verwandeln.

 

Unser Dank gilt

  • den Gästen für ihr zahlreiches Kommen,
  • den Musikern dafür, dass wir musikalisch was auf die Ohren bekommen haben,
  • den Helfern vor, während und nach dem Fest für ihren Einsatz.

 

Allen zusammen wünscht der NABU Ortenberg ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Wir bedanken uns für die erfahrene Unterstützung, die zahlreichen Spenden und das große Interesse an unseren Veranstaltungen im Jahr 2016 und hoffen auch im kommenden Jahr mit unseren geplanten Aktivitäten wieder viele Naturschützer erreichen zu können.

 

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14.12.2016 - Sensenkurs 2017

Immer wieder wurden wir in diesem Jahr angesprochen, ob es denn einen weiteren Sensenkurs geben würde.

Und da anscheinend großes Interesse vorhanden ist, haben wir uns entschlossen im Juni 2017 einen weiteren Kurs anzubieten.

Schon kurz nach Bekanntgabe dieser Information sind die ersten Anmeldungen zum Sensenkurs eingegangen. 

Wer also noch überlegt sollte nicht mehr allzu lange warten. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen begrenzt.

Sensenkurs 23. und 24. Juni 2017
Zeiten und Themen des Sensenkurses
Sensenkurs-mit-programm-aushang.pdf
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6.12.2016 - Wir laden ein zur Wintersonnenwendfeier am 17.12.2016 ab 17:00 Uhr

Am Samstag, den 17. Dezember 2016, findet ab 17 Uhr die vierte Auflage der Wintersonnenwendfeier des NABU Ortenberg statt. Wie immer findet das Fest in und am Vereinsheim „Haus an den Salzwiesen“ in Selters statt. Am Lagerfeuer können neben Bratwürsten und Steaks auch Handkäse oder Brezeln genossen werden. Für musikalische Unterhaltung wird ebenfalls gesorgt sein, denn wie schon beim Sommerfest spielt die Ortenberger Bogart Houseband von Heinz Lang.
Außerdem besteht die Möglichkeit sich über die Arbeit des NABU und die Projekte und Veranstaltungen des NABU Ortenberg zu informieren. Denn auch im nächsten Jahr gibt es wieder ein vielfältiges Angebot an interessanten Vorträgen und Veranstaltungen, so zum Beispiel die Fortsetzung des Sensenkurses und einen Vortrag mit Exkursion zum Thema Vogelsberg-Vulkanismus.

23.11.2016 - Mäusebussard

Stand und Bilder vom Bussard, der bei der Pflegemaßnahme am 19.11. bei der Kaolingrube Ortenberg aufgegriffen worden ist.

Wohl sehr entkräftet wurde er zunächst mit einem toten Küken gefüttert, was ihm wohl auch etwas Kraft gespendet hat. Ein Flugversuch endete aber schon nach gut 15m und der Bussard saß wieder kraftlos am Boden.

Die Entscheidung ihn zur Greifvogelstation Ronneburg zu bringen war daher naheliegend. Wer sonst könnte sich besser um das Tier kümmern.

Zunächst wird er nun gegen innere und äußere Parasiten behandelt und aufgepäppelt. Die Federlinge sind wohl die Ursache, dass der Bussard etwas zerrupft aussieht.

Wir sind gespannt wie es weitergeht und hoffen auf ein Happy End.

19.11.2016 - Pflegemaßnahme in der Kaolingrube

Wie in der lokalen Presse angekündigt wurde am vergangenen Samstag die erste Pflegemaßnahme in der Kaolingrube durchgeführt.

 

Die Kaolingrube Ortenberg ist ein wichtiger Lebensraum für seltene Amphibien und wird bei diesen Pflegemaßnahmen vor der Verbuschung bewahrt werden. Acht Naturschützer hatten sich eingefunden und kräftig angepackt. Rund vier Stunden dauerte der Einsatz bevor es in unser Vereinsheim Stärkung in Form von einer leckeren waremen Suppe und dazu Getränken gab.

 

Allen Helferinnen und Helfern gilt unser Dank für ihren Einsatz und wir zählen auf Euch und weitere Freiwillige am 27.12.2016 bei der zweiten Pflegemaßnahme.

 

Bei dem Arbeitseinsatz konnte unser Dietmar einen offensichtlich geschwächten Mäusebussard einfangen. Unsere Kollegin Katja hat ihn mit nach Hause genommen und ein totes Hühnerküken wurde hungrig verschlungen. Doch trotz Erholungszeit scheiterte ein Flugversuch. Am Tag darauf wurde der Mäusebussard dann zur Greifvogelstation auf der Ronneburg gebracht. Dort soll der Jungvogel jetzt erst mal fit gemacht werden.

 

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12.11.2016 - Einbruch ins Vereinsheim Haus "An den Salzwiesen"

Am heutigen Tag wurde festgestellt, dass man sich gewaltsam Zutritt zu unserem Vereinsheim verschafft haben.

 

Warum habt ihr, werte Einbrecher, die kleine Scheibe der Nebeneingangstür eingeschlagen und seid ins Vereinsheim eingestiegen? Dumm nur, dass ihr dabei Spuren hinterlassen habt, für die sich die Polizei brennend interessiert hat.

 

Wichtige und teure Gerätschaften werdet ihr bei uns nicht finden. Die sind nämlich sicher untergebracht. Auch in unserer Holzwerkstatt, wo ihr ja auch versucht habt einzubrechen, lagern keine wertvollen Gerätschaften.

 

Trotzdem möchten wir uns bedanken, dass ihr wenigstens nicht dem Vandalismus verfallen seid. Sicherlich wisst ihr jetzt, dass in unserem Vereinsheim nichts zu holen ist was einen Einbruch rechtfertigt.

01.11.2016 - Beeindruckende Naturbilder von nah und fern

Plädoyer für mehr Natur zuhause - Karl Hermann Heinz zu Gast beim NABU Ortenberg

Der bekannte Stockheimer Naturschützer und Naturfotograf Karl Hermann Heinz nahm die Gäste mit auf eine Reise zu den Nordseeinseln Texel und Amrum. Bevor es auf die Nordseeinseln ging, sahen die knapp 30 Besucher im "Haus an den Salzwiesen" herrliche Naturaufnahmen aus der näheren Umgebung. Danach standen aber die beiden erwähnten Inseln im Mittelpunkt des Bildervortrags, und hier vor allem die Vogelwelt. Tolle Aufnahmen von Wasser- und Watvögeln wie unter anderem Rotschenkeln, Austernfischern, Brachvögeln, Seeschwalben und Mittelsägern wussten das Publikum zu begeistern. Auch durchaus dramatische Begebenheiten waren dabei. Beispielsweise die Geschichte einer etwa zweijährigen Silbermöwe, die von den Mitgliedern einer Lachmöwenkolonie, die ihre Nester und Jungvögel verteidigten, dermaßen attackiert wurde, dass sie den Tag womöglich gar nicht überlebte.
Am Ende des Vortrags ging die Reise wieder zurück in heimische Gefilde und Karl Hermann Heinz präsentierte uns seine Lieblingsorchidee, die Herbstdrehwurz (Spiranthes spiralis), welche als letzte heimische Orchidee ihre Blütezeit erst im September hat. Ihr Bestand ist in den letzten Jahren in Deutschland sehr stark zurückgegangen (ca. 88% Rückgang!) und sie droht vielerorts gänzlich zu verschwinden.
In diesem Zusammenhang und in der anschließenden Gesprächsrunde ging es dann um die Gründe des Rückgangs vieler Pflanzen und auch Tiere. So haben viele seltene Schmetterlinge heutzutage an vielen Stellen kaum noch eine Chance erfolgreich Nachwuchs zu produzieren. Kaum sind die Raupen an der Futterpflanze angekommen, werden die Pflanzen abgemäht oder fallen dem Mulchgerät zum Opfer. Vielerorts sind zu frühe und zu häufige Mahden der Grund für den Rückgang mancher Wiesenbewohner betonte Heinz. Lässt man das Mahdgut dann noch an Ort und Stelle liegen, sorgt man noch für einen Düngeeffekt und die Wiesen verlieren weiter an Artenvielfalt.
Abschließend kam die Frage auf, was denn jeder Einzelne zuhause für etwas mehr Artenvielfalt tun kann. "Lasst der Natur in Euren Gärten und Vorgärten mehr Raum, stutzt die Wiesen nicht regelmäßig auf Wimbledon-Niveau und bevorzugt einheimische Pflanzenarten" lautete das eindringliche Fazit von Karl Hermann Heinz. Wie schön und artenreich ein naturnaher Garten sein kann verdeutlicht sein Garten in Stockheim, in dem Wasserfrösche, Igel, Schmetterlinge und Libellen regelmäßig anzutreffen sind.

22.10.2016 - Herbstwanderung mit Astschereneinsatz

NABU Ortenberg machte Biotoppflege für Amphibien

Der NABU Ortenberg hatte am vergangenen Samstag zu einer  Aktion Wandern und Biotoppflege eingeladen. Trotz Regenwetter traf sich eine kleine Gruppe von wetterfesten Helfern und ging zunächst eifrig mit Rosen- und Astscheren zur Sache. Unter der Leitung von Dietmar Wäß wurden in einem Steinbruch rund um die Laichgewässer der seltenen Wechselkröte junge Baumschösslinge zurückgeschnitten, um das Gelände frei von Bewuchs und Beschattung zu halten. Die auf der Roten Liste aufgeführte Wechselkröte ist hier im Stadtgebiet eines der letzten Vorkommen des Wetteraukreises und bedarf dringender dieser Hilfe, um in unserer Region nicht völlig zu verschwinden. Sie liebt nämlich steppenähnliche Landschaften mit geringem Bewuchs, die Maßnahme diente somit der Bestandssicherung dieser seltenen Art. Auch der Laubfrosch kommt hier vor und profitiert von der Arbeit der Ortenberger Naturschützer.
Nach getaner Arbeit wanderte die Gruppe auf den Gaulsberg, wovon man einen herrlichen Ausblick über die Altstadt von Ortenberg hat. Zum Abschluss gab es Kaffee und Kuchen und natürlich einige Schwätzchen über dies und das.

15.10.2016 - Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017

Stellvertretend für alle Eulenarten wurde der Waldkauz zum Vogel des Jahres 2017 gewählt.
Jetzt in der Herbst- und Winterzeit sollte man ihn vermehrt hören können, denn es ist Balzzeit für die Vögel. Doch fehlende Bruthöhlen in Altholzbeständen und zu wenig Beutetiere sorgen immer mehr dafür, dass der Ruf nicht mehr zu hören ist.
Für den Bruterfolg ist es notwendig, dass die Qualität des Lebensraums erhalten bleibt. Dazu zählen unter anderem, dass  Höhlenbäume nicht gefällt werden und auch nicht jedes Fleckchen Acker in eine ausgeräumte Agrarlandschaft verwandelt wird.
Wir setzen uns für den Erhalt des Lebensraumes ein.

27.9.2016 - Gut gelaunt in die Rhön

NABU Ortenberg fährt gut gelaunt in die Hohe Rhön

 

Erstmals hatte der NABU Ortenberg zu einem Vereinsausflug eingeladen und diese Einladung wurde von Vereinsmitgliedern und Freunden des NABU sehr gut angenommen.

 


Los ging es am Ortenberger Marktplatz um 9 Uhr morgens. Vorsitzender Dietmar Wäß begrüßte im Namen des Vorstands die naturbegeisterten Mitfahrer. Etwa 2 Stunden später erreichte man das erste Ziel: das NABU – Infozentrum Haus am Roten Moor.

 

Da der NABU Ortenberg mit seinem Haus an den Salzwiesen in Selters ein ähnliches Projekt plant, galt die Aufmerksamkeit besonders der tollen Ausstellung und dem Konzept des Hauses. Das NABU-Zentrum informiert mit seiner neuen Ausstellung "Moorfibel" über die biologische Vielfalt und die große Bedeutung von Mooren für den Klimaschutz .

 

Nach einem Imbiss wurde die Gruppe unter Leitung des NABU-Naturführers Karl-Heinz Kern etwa 2 Stunden lang in die Wunderwelt des Hochmoors geführt. Die Führung war informativ und gewürzt mit einigen Anekdoten aus den zurückliegenden „Kämpfen“ des NABU um das Rote Moor.


Anschließend ging es in das Restaurant Krone in Ehrenberg-Seiferts, auch bekannt als „Rhönschaf“. Hier wurde der einmalige Apfelsherry verkostet und der Chef des Hauses, Jürgen Krenzer, führte durch die Produktionsanlagen. Der Apfelsherry wurde im Rhönschaf entwickelt und sucht weltweit seines Gleichen! Im Rhönschaf erwartete die Gruppe dann ein Buffet mit Rhöner Köstlichkeiten in verschiedenen Variationen. Dazu gab es hervorragenden sortenreinen Apfelwein aus der hauseigenen Kelterei.


Die fröhliche Gesellschaft verließ gegen 19 Uhr das Biosphärenreservat Hohe Rhön und war gegen 21 Uhr wieder in Ortenberg. Auch wenn das Wetter an diesem Tag nicht immer mitspielte, so waren sich doch alle Teilnehmer einig: Es war ein gelungener, informativer und geselliger Tag, der nächstes Jahr mit Sicherheit durch einen neuen Ausflug seine Fortsetzung finden wird.

 

Bilder vom Ausflug gibt es hier

25.9.2016 - Unterstützung beim Oktoberfest der Freiwilligen Feuerwehr Selters

Hat uns die FFW Selters beim Sommerfest tatkräftig bei den Löscharbeiten unterstützt war es jetzt an der Zeit von Seiten des NABU Ortenberg sich beim Oktoberfest der FFW Selters zu revanchieren. Der NABU Ortenberg e.V. hat gerne dafür gesorgt, dass die Flüssigkeitsversorgung kontinuierlich gewährleistet war. Danke dafür an unsere drei Helfer Beate, Klaus und Mathias.

05.09.2016 - NABU Bachwanderung am 20.8.2016

Die inzwischen legendäre Bachwanderung war binnen kürzester Zeit ausgebucht. Wie in den Jahren zuvor startete die Exkursion am Sportplatz in Eckartsborn. Dietmar Wäß, Udo Schädel und Sven Weidemeyer vom NABU Ortenberg führte die Gruppe ins kühle Nass und schon nach kurzer Zeit wurde die ersten Tiere entdeckt, die mit Bestimmungsbüchern genau speizfiziert werden konnten. So wurden Wespenspinne, Rückenschwimmer schon zu Beginn entdeckt. Auch eine Blauflügelprachtlibelle konnte eindeutig identifiziert werden.

Die Neugier war geweckt was sonst noch alles im Wasser  lebt. Steine wurden umgedreht und geschaut was darunter an Tieren
lebt. Mit einem Kescher wurden auch Grundeln und sogar ein Döbel aus dem Wasser geholt. Sie wurden nach ausführlicher Betrachtung und Erklärung  wieder in ihr angestammtes Element entlassen. Die Kinder waren sichtlich erstaunt wie viele verscheidene Tiere im und am Bach leben.

Am "Badehäuschen" angekommen war kein Halten mehr und dem Ortsnamen entsprechend wurde gebadet und eine Wasserschlacht fand statt. Trocken ist dabei niemand geblieben.

Da so eine Forscherreise auch hungrig macht war dann die letzte Anlaufstelle der Garten von unserem NABU Mitglied Heinad Suhl. Mit Hilfe von Reinhardt Stephan und Ferdi Weis war der Grill schon angeheizt und leckere Bratwürste warteten darauf verzehrt zu werden.

Bilder von der Bachwanderung gibt es hier

28.8.2016 - Jagdglück mit dem Fotoapparat

Unser Vereinsmitglied Dietmar hatte seit Tagen einen unbekannten Vogel an seiner Teichanlage. Jedesmal flog der Vogel weg und konnte nicht identifiziert werden. Er war einfach zu flink.

Doch jetzt hatte Dietmar Glück und konnte 2 Bekassine fotografieren. Außerdem noch eine junge Goldammer.

17.8.2016 - Ergebnis der Jahreshauptversammlung

Der bisherige Vorstand
Der bisherige Vorstand

Positionswechsel

Die Jahreshauptversammlung des NABU Ortenberg ergab eine neue Zusammensetzung des geschäfts-führenden Vorstandes.  Der langjährige Vorsitzende Dr. Sven Weidemeyer stellte sein Amt zur Verfügung, sein Wohnsitz in Berlin erlaubt keine ausreichende Präsenz vor Ort.

Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde der bisherige Stellvertreter Dietmar Wäß gewählt. Udo Schädel wurde neuer 2. Vorsitzender, Weidemeyer nimmt nun einen Beisitzerplatz ein.  Der Vorstand wurde auf  13 Personen erweitert.

 

Aktivitäten
Weidemeyer berichtete vorab vor zahlreichen Mitgliedern über die vielen Aktivitäten des Vereins im abgelaufenen Jahr. So wurde z.B. wieder der alljährliche Gehölzrückschnitt im NSG Kaolingrube gemacht sowie Erdarbeiten mit einem Minibagger, um die Lebensbedingungen für Gelbbauchunken zu verbessern. Hier findet seit 3 Jahren ein Wiederansiedlungsprojekt dieser seltenen Amphibienart statt, die vom Zoo Frankfurt und der Unteren Naturschutzbehörde unterstützt wird.

Der Verein hat weiterhin zahlreiche Veranstaltungen zu Naturschutzthemen durchgeführt, u.a. ein Vortrag zum Vogel des Jahres „Der Habicht“, eine Füh-rung zum Thema „Stunde der Gartenvögel“, einen Fotokurs, einen Sensenkurs, eine Vogelstimmenwanderung in Zusammenarbeit mit der Natur- und Vogelschutzgruppe Bergheim sowie die „Wetterauer Batnight“ rund um das Thema Fledermäuse. Ein Sommer- und Winterfest sowie Teilnahme an der 750-Jahr-Feier der Stadt Ortenberg und ein großer Infostand beim Ortenberger Gärtnermarkt waren weitere Highlights. 

 

Ziegenprojekt
Bernd Vielsmeier berichtete über den aktuellen Stand des Ziegenprojektes. Der NABU Ortenberg ist seit diesem Jahr stolzer Besitzer einer kleinen Gruppe der Rasse Thüringer Waldziege. Diese sollen in der naturnahen Landschaftspflege eingesetzt werden, insbesondere zur Entbuschung verwilderter Grundstücke.  Interessierte Grundstücksbesitzer können sich dazu beim NABU melden. Im Moment werden noch Zaunmaterialien und ein Weideunterstand beschafft, dazu wurde ein Zuschuss des Wetteraukreises bewilligt.

 

Jugendgruppe
Es gibt darüber hinaus eine NAJU-Kindergruppe, die sich einmal monatlich unter der Leitung von Sabine Strobel  und weiteren Helfern trifft. Strobel berichtete von den vielen verschiedenen Aktionen mit bis zu 19 Kindern, u.a. um Tümpel für Amphibien auszuheben, Nisthilfen für Vögel zu bauen, Naturerlebnisse und Badespaß an der Nidder  sowie einer erfolgreichen Halloweenfeier im November. Der Verein ist stolz auf seine Nachwuchsarbeit.

 

 

Der Vereinsrechner Heinrich Adolf Suhl spiegelte durch seinen Bericht die vielfältigen Aktivitäten des Vereins wider und konnte eine solide Kassenführung nachweisen.

 

Projektvorstellung NABU Info- und Mitmachzentrum

Udo Schädel berichtete von den großen Zukunftsplänen des NABU Ortenberg.  Aus einer Stammtisch-Idee könnte ein Großprojekt entstehen. Aus dem geräumigen Haus und den ca. 2 Hektar Land um das Vereinsheim soll nämlich in 3 bis 4 Jahren ein NABU Info- und Mitmachzentrum entstehen, etwas Einzigartiges in der Wetterau. Das Ziel ist auch eine touristische Ausrichtung, interessierte Besuchergruppen  könnten hier u.a. reichliche Informationen zur Auenlandschaft Wetterau erfahren erhalten oder Führungen in das Naturschutzgebiet „Salzwiesen von Selters“ mitmachen. Derzeit werden hierzu Planungsunterlagen von einer Projektgruppe des Vereins erarbeitet. Doch wie soll das finanziert werden, wurde aus dem Publikum gefragt?


Die Wirtschaftsförderung Wetterau brachte hierzu bei Vorgesprächen die Fördermöglichkeiten von LEADER ins Spiel, eines EU-Förderprogrammes  für strukturschwache Gebiete, wozu auch Ortenberg zählt. Zusammen mit der Stadt Ortenberg wird nun daran gearbeitet, dies in Angriff zu nehmen. Schädel lud alle Anwesenden zum Mitmachen ein, wenn das Projekt bewilligt werden sollte.

 

Mitgliederzuwachs
Wäß berichtete zum Schluss über die überaus positive Mitgliedersituation des NABU Ortenberg. Viele neue Mitglieder konnten bei der zuletzt durchgeführten Werbeaktion, aber auch durch die sehr vielfältigen Veranstaltungen und Feste der Gruppe hinzugewonnen werden. Viele Menschen sehen, dass der Verein wichtige und drängende Naturschutz- und Umweltprobleme aufgreift und möchten dies unterstützen. So wurde gerade die 250-Mitglieder-Marke erreicht, was für den neuen Vorstand ein großer Ansporn für die Zukunft darstellt.

16.8.2016 - Jahreshauptversammlung

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung am 16. August 2016 standen unter anderem auch Wahlen des gesamten Vorstandes an. Der erste Vorsitzende Sven Weidemeyer hat sein Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt. Er hat lange Jahre die Geschicke des Vereins erfolgreich geleitet, wofür ihm alle Anwesenden mit einem kräftigen Applaus gedankt haben. Sven wird uns aber als Vorstandsmitglied erhalten bleiben und uns auch weiterhin unterstützen wo es geht.

 

Nach der Verlesung des Jahresberichts und der Entlastung des Vorstands wurden die Wahlen abgehalten. Es wurden gewählt:

 

Position besetzt durch
1. Vorsitzender Dietmar Wäß
2. Vorsitzender Udo Schädel
1. Rechner Heinad Suhl
2. Rechnerin Maria Vielsmeier
1. Schriftführer Mathias Laufer
2. Schriftführer Klaus Jördens
Jugendgruppenleitung Sabine Strobel
stv. Jugendgruppenleitung Janosch Strobel
Beisitzerin Beate Luft-Jördens
Beisitzer Andreas Sievernich
Beisitzer Bernd Vielsmeier
Beisitzer Sven Weidemeyer
Beisitzer Ralf-Peter Pfaffenbach

 

Ein weiterer Punkt auf der Liste der Jahreshauptversammlung war die Vorstellung des LEADER Projekts "NABU Info- und Mitmachzentrum". Das Projekt wurde den anwesenden Mitgliedern anhand einer kurzen Präsentation nun auch offiziell vorgestellt.

Um was es genau geht ist hier beschrieben.

23.7.2016 - Bachwanderung ausgebucht

Im Rahmen der Ferienspiele der Stadt Ortenberg findet auch in diesem Jahr wieder die, inzwischen legendär gewordene, Bachwanderung vom NABU Ortenberg statt.

 

Schon kurz nach Veröffentlichung auf der Homepage der Stadt war unsere Veranstaltung binnen kürzester Zeit ausgebucht. Ein Zeichen für uns, dass es immer noch viele junge Menschen gibt, die an Natur und Naturschutz interessiert sind.

 

Zwischen Lißberg und Ortenberg werden die jungen Forscherinnen und Forscher viel Wissens- und Sehenswertes erfahren. Zwischen den einzelnen Etappen und auch zum Ende der Bachwanderung ist für selbstverständlich Essen und Trinken gesorgt.

 

Unser Betreuerteam freut sich schon auf den 20. August wenn es darum geht das Leben an und in der Nidder mit Euch zu erforschen.

9.7.2016 - Mühlenmodellausstellung von Manfred Egloff

Zeitgleich zum Sommerfest des NABU Ortenberg hat Manfred Egloff aus Ober-Mockstadt an der Nidder einige seiner Mühlenmodelle ausgestellt.

 

Auf der anderen Seite der Wippenbacher Strraße, an der Neumühle, präsentierte der Modellbauer seine Modelle in und an der Nidder, welche die Neumühle im Halbkreis umfließt. Trotz des niedrigen Wasserstandes konnten die Wassermühlen zwischen den Steinen platziert und zum Laufen gebracht werden. Die Windmühlen waren, ähnlich einer Allee, am Wegesrand aufgebaut. Absolutes Highlight war doch der Reibstein und die Handmühle. Mehl selber mahlen, das machte nicht nur den Kindern Spaß, so dass auch Mama, Papa, Oma oder Opa mal ran mussten. Es bedurfte schon eine gewisse Zeit, bis man eine Tüte Mehl beisammen hatte, immerhin sind ja mehrere Mahlgänge nötig, um einigermaßen feines Mehl zu bekommen. Mühlenausstellung und NABU- Sommerfest stellte sich als eine gute Kombination heraus, immerhin waren es so um die 100 Besucher, welche die Mühlenausstellung besuchten. Über eine Fortsetzung im nächsten Jahr wird auf beiden Seiten zumindest nachgedacht.

9.7.2016 - Großer Zuspruch beim Sommerfest

Die Arbeit, der Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer im Vorfeld und vor allem die Planung des Festausschusses wurden heute mit einem absolut gelungenen Sommerfest bei sonnigem Wetter belohnt.

 

Beim dritten Sommerfest hat sich, so konnte man den Aussagen der Gäste entnehmen, der NABU selbst übertroffen. Und man wird es uns wohl nicht verübeln, dass wir darauf ein klein wenig stolz sind.

 

Noch weit vor offiziellem Beginn wurde schon fleißig vorbereitet. Der Vater eines Vereinsmitglieds hat uns ein Monstrum von Grill/Smoker gebaut. Und der ist erst einen Tag vorher fertig geworden. Keiner wusste wirklich so genau ob er auch funktionieren würde. Somit war unser Sommerfest auch die Generalprobe für das Ungetüm. Und der Grill hat funktioniert und uns über die gesamte Veranstaltung hinweg nicht im Stich gelassen.

 

Tische, Bänke und Pavillons wurden rund um das Vereinsheim verteilt aufgebaut und dafür gesorgt, dass unsere mitmachenden Gäste ihre Angebote vernünftig platzieren konnten:

  • Mitmach- und Bastelaktionen für Kinder
  • Angebot von Pflanzen und Samen zu Gunsten unseres Ziegen-Projektes
  • Produkte aus Stoff
  • Pflanzgefässe und Kräutertreppen aus Holz

Thematisch zum NABU Sommerfest

  • Hütevorführung
  • Vorstellung des Life+ Projektes Wetterauer Hutungen
  • LAG Wolf u.a. zum Thema Herdenschutz

Musikalisch wurden wir unterstützt durch

  • Bogart Houseband mit Swing, Jazz, Blues, Rock'nRoll
  • Duo Zeitensprung mit Lieder aus den 60er und 70er Jahren

Kulinarisch konnten wir ebenfalls einiges bieten

  • Lammwürste von Joachim Seipel vom Grill
  • Galloway Grillwürste
  • Steaks vom Grill
  • drei Variationen Handkäs (Schmand, Ebbelwoi und klassisch)
  • jede Menge Kuchen

Unterstützt wurden wir gegen Abend von der Freiwilligen Feuerwehr Selters, die im Getränkewagen für die Löscharbeiten zuständig waren. Und das so erfolgreich, wie sich später anhand der leeren Bierfässer und Getränkekisten herausgestellt hat. Somit geht ein herzliches Dankeschön an die FFW Selters für ihre Unterstützung. Wir werden uns bei nächster Gelegenheit sicherlich revanchieren können.

 

Unser zweiter Vorsitzender Dietmar hat zu Beginn des Sommerfest dann seine Begrüßungsrede gehalten und die einzelnen Programmpunkte nochmal vorgestellt. Und dafür, dass er eigentlich nicht den Conferencier machen wollte, hat er ganz schön lange geredet ;-)

 

Die ganze Zeit über hat es nie eine große Pause oder Lücke bei den einzelnen Programmpunkten gegeben. Die Hütevorführungen von Joachim Seipel hat immer wieder viele Interessenten auf die große Wiese gelockt. Und die LAG Wolf hat Fragen, auch aus dem Publikum, zum Thema Wolf und Herdenschutz  beantwortet. 

 

Um 23:00 Uhr haben wir dann die Schlussglocke mit dem Duo Zeitensprung eingeläutet. Der harte Kern hat dann noch bis 1:00 Uhr in der Früh aufgeräumt und die Tische und Bänke für die Abholung gestapelt.

 

Bei allen Beteiligten, die für den Erfolg des Sommerfestes beigetragen haben, möchten wir uns nochmals herzlich bedanken. Die Planungen für das Sommerfest 2017 können beginnen.

 

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2.7.2016 - Arbeitseinsatz

Zur Vorbereitung auf das Sommerfest am 9.7. wurde heute kräftig aufgeräumt, sauber gemacht, Rasen gemäht und vieles mehr.

Gegen Mittag konnten 11 hungrige Mäuler mit Gegrilltem verwöhnt werden. Anschließend wurde wieder kräftig angepackt.

Das Sommerfest kann kommen. Dann aber bitte mit besserem Wetter.

18.6.2016 - Gärtnermarkt in Ortenberg

1. Gärtnermarkt in Ortenberg und natürlich sind wir mit dabei. Denn was liegt näher als Garten und Natur(schutz) in Einklang zu bringen.

 

Informationen rund um das Thema Gärtnern ohne Torf und Gift, bestäubende Insekten, Nistkästen, Fledermauskästen und Insektenhotels wurden geboten und, noch viel wichtiger, von den Besuchern genutzt und abgefragt.

 

Auch wenn zur Halbzeit des Marktes der Himmel seine Regenpforte öffnete war unser Stand immer gut besucht. Nicht zu viel auf einmal, sondern schön regelmäßig verteilt informierten sich unsere Gäste über dies und das. Und so konnten interessante Gespräche geführt werden. Für die jüngsten Gäste hatten wir eine Ecke eingerichtet, wo sie unter Anleitung malen und basteln konnten.

Um 17:00 Uhr hieß es dann ganz schnell abbauen, denn schwarzen Wolken zogen auf und es donnerte in nicht zu großer Entfernung. Aber wir haben es geschafft trocken alles einzupacken und können auf einen ereignisreichen und schönen ersten Gärtnermarkt in Ortenberg zurückschauen. Vielleicht gibt es ja einen 2. Gärtnermarkt?

 

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13.6.2016 - Weitere Sichtmeldung eines Hirschkäfer

Eine weitere Meldung über einen Hirschkäfer erreichte uns heute per Mail.

 

Gesichtet wurde der Kamerad bereits am 27.5.2016 in Ortenberg/Stadt.

 

Vielen Dank für diese Info an die Mailschreiberin und natürlich auch für Bilder.

Die Meldung wurde anonymisiert im Artenfinder eingetragen.

10.6.2016 - Schnittig und Scharf

Erstmals hat der Nabu Ortenberg einen Sensenkurs für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten. Der Kurs war mit 10 Teilnehmern ausgebucht. Die beiden Frauen und acht Männer des Kurses trafen sich am Freitagnachmittag am Nabu-Haus an den Salzwiesen in Selters mit Dr. Ulrich Hampel, einem ausgebildeten Sensenlehrer aus Oberbayern.

 

Der Teilnehmer mit der weitesten Anreise kam aus der Landeshauptstadt Wiesbaden.
Nach einer Vorstellungsrunde kam nach einer kurzen theoretischen Einführung der erste praktische Teil des Kurses: das Dengeln, wie das Kaltschmieden des Sensenblattes genannt wird. Wegen der unsicheren Witterung wurde das Dengeln kurzfristig in eine Scheune der Domäne Konradsdorf verlegt, die uns der Pächter Helmut Keller spontan zur Verfügung stellte. Vor der Kulisse der Klosterruine inmitten des Gutshofes bearbeiteten alle ihr Sensenblatt, mit dem sie am nächsten Morgen mähen wollten. Die Sensenblätter wurden aus dem Wurf oder Sensenbaum, wie der Stiel mit den beiden Griffen genannt wird, abgeschraubt und mit einem speziellen Hammer auf einem kleinen Ambos gedengelt.

 

Bei diesem Vorgang wird die Schneide der Sense ausgedünnt. Hampel erklärte dabei auch den Begriff der Nagelprobe, einer Redewendung, die daher kommt, dass damit das Dengelergebnis geprüft wird.  Zusammen mit dem anschießenden Wetzen der Schneide mit dem Wetzstein entsteht ein rasiermesserscharfes Sensenblatt. Beim Bearbeiten mit dem Wetzstein lassen sich auch Scharten an der Schneide auswetzen.


Der zweite Teil des Abends wurde im Vereinsheim an den Salzwiesen fortgesetzt. Bilder und Fotos zeigten die Geschichte und Entwicklung von der Sichel bis zur Sense, die bereits vor 5000 Jahren im Orient in Gebrauch waren. Deutlich wurde dabei auch, dass bereits in dieser frühen Zeit die Kunst, ein Sichel- und Sensenblatt aus einem Stahlrohling zu schmieden, von den Schmieden beherrscht wurde. An der Konstruktion des Sensenblattes hat sich seit dieser frühen Zeit nur wenig verändert. Heute werden vor allem in Österreich in einigen wenigen noch bestehenden Sensenschmieden die Schneiden für die Sensen in zahlreichen Arbeitsprozessen mit hoher schmiedetechnischer Kunstfertigkeit von Hand nach und nach aus einem Metallstück geschmiedet. Ein Film zeigte am Schluss, dass das Mähen einer Wiese mit der Sense durchaus auch einen meditativen Aspekt haben kann.
Das Mähen mit der Sense ist im Naturschutz eine gute Alternative zum Einsatz von Motor- und Elektrogeräten. Insbesondere schwierige Flächen wie Hänge lassen sich gut von Grasbewuchs und Verbuschung freihalten. Es entstehen beim traditionellen Sensen keine Abgase, kein Lärm und kein Abfall, wie es bei den Freischneidern der Fall ist, bei denen der Plastikfaden als Abfall im Gelände liegen bleibt. Für die Tierwelt ist der Einsatz von Sensen wesentlich schonender, da insbesondere Tiere, die sich nicht schnell genug von der Mähfläche entfernen können, von den Mähblättern und -fäden der Maschinen zerfetzt werden.


Der Samstagmorgen begann nüchtern um 7 Uhr in Eckartsborn, wo eine Grasfläche zum Mähen in der Gruppe zur Verfügung stand. Nach einer Einführung und Demonstration durch Dr. Ulrich Hampel wurden dort dann die Sensen auf die richtige Körpergröße der Schnitter und Schnitterinnen eingestellt und die ersten Schnitte mit der Sense ausgeführt. Auch der Anstellwinkel des Sensenblattes zum Sensenstiel spielt eine wesentliche Rolle für das spätere Mähergebnis.

 

Beim Mähen mit der Sense in einer Gruppe muss jeder wegen der Verletzungsgefahr darauf achten, niemandem zu dicht auf den Fersen zu sein. Ziel war zunächst das Mähen auf einer Fläche ohne Hindernisse. Jeder konnte seine eigene Sense, frisch gedengelt, gewetzt und auf die individuelle Körpergröße eingestellt, ausprobieren. Es bestand aber auch die Gelegenheit, probeweise mit anderen Sensen zu mähen: mit kurzen und langen Sensenblättern, Sensenblätter zum Entbuschen oder einer Linkshändersense. Der Sensenlehrer beobachtete alle aus dem Kurs beim Mähen, gab Hilfestellungen und zeigte die richtige Führung der Sensen beim Mähen. Ziel war, dass beim Mähen alle den richtigen Bogen raus hatten oder raus bekamen. Ideal ist ein Halbkreis mit einem Winkel vom 180 Grad.


Erst nach getaner Arbeit gab es gegen 10 Uhr ein reichhaltiges Schnitterfrühstück. Bei bester Stimmung wurden die gemachten Erfahrungen ausgetauscht. Frisch gestärkt bestand der nächste Teil im Ausmähen von Hindernissen wie Bäumen und Büschen sowie in schwierigem Gelände am Hang im  Garten von Maria und Bernd Vielsmeier in Eckartsborn, die den Kurs auch organisiert hatten. Dies erforderte schon etwas mähtechnisches Können im Umgang mit der Sense und ein gut koordiniertes Arbeiten in der Gruppe. Die Gemeinschaftsarbeit konnte sich am Schluss der Arbeit durchaus sehen lassen. Klar war, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, und es für die Zukunft heißt: üben, üben, üben. Den Schluss bildete eine Fragerunde rund ums Sensen und ein Meinungsaustausch.

 

Über einen Punkt waren sich alle einig: es war eine sehr schöne Erfahrung in einer Gruppe eine Wiesenfläche mit der Sense zu mähen. Es wurde auch der Wunsch geäußert, sich von Zeit zu Zeit zu einem gemeinschaftlichen Mähen zu treffen. Ziel für alle sollte es sein, den richtigen Bogen mit der Sense rauszuhaben, beim Mähen in einer Gruppe seinen Vorderleuten nicht zu dicht auf den Fersen zu sein, das Sensenblatt durch Dengeln und Schärfen in einem guten mähfähigen Zustand zu halten und bestehende Scharten auszuwetzen. Danach war sense – zumindest für den ersten Sensenkurs des Ortenberger Nabu.


PS. Die erste Anmeldung für den bis jetzt vom Nabu noch nicht geplanten nächsten Sensenkurs liegt bereits vor.

3.6.2016 - Naturtag an der Nidder mit dem Amt für Bodenmanagement

Wir haben das AfB an den beiden Projekttagen gerne unterstützt.

 

Der Kreis Anzeiger vom 3.6.2016 berichtet

27.5.2016 - Hirschkäfer besucht Penny Markt in Ortenberg

Eine Email erreichte uns am Freitag. Es wurde berichtet, dass ein Hirschkäfer im Penny Ortenberg auf Irrwegen unterwegs war. Die Frage, ob er etwas für seine Liebste einkaufen wollte konnte nicht beantwortet werden..

Der Hirschkäfer wurde vorsichtig aufgenommen und wieder in seine natürliche Umgebung verbracht.

 

Wir haben die Sichtung an das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) anonymisiert weitergeleitet.

 

Wer ebenfalls Beobachtungen über Tiere und Pflanzen melden möchte kann dies gerne über uns tun. Eine Email an info@nabu-ortenberg.de, vorzugsweise mit  einem Bild und einer möglichst genauen Beschreibung des Fundorts, reicht völlig aus. Bei Bedarf fragen wir noch mal nach und geben anschließend Ihre Beobachtung an das HLNUG weiter.

27.5.2016 - Erste Filmaufnahmen

Unser Filmprojekt steht noch am Anfang und so mancher Take muss gut überlegt werden. Über den Inhalt wird aber noch nichts verraten.

Dankenswerter Weise unterstützt uns Axel Gaube mit professionellem Rat und seinem Equipment.

23.5.2016 - Projektgruppe "NABU Info- und Mitmachzentrum" hat sich getroffen

Ziele, Formulierungen, Ideen verwerfen und neue Ideen finden. Das stand auf dem Programm an diesem Abend.

Es wurde viel diskutiert und auch einiges zu Papier gebracht, um das NABU Info- und Mitmachzentrum zum Leben erwecken zu können. Das hier Köpfe geraucht haben sieht man dem Bild aber nicht an. Dafür wurde aber hochkonzentriert gearbeitet.

23.5.2016 - Hinweis für den Sensenkurs am 3. und 4.6.2016

Der Sensenkurs beginnt am Freitag, den 3. Juni, um 17 Uhr im Vereinsheim des NABU Ortenberg.

Wer eine eigene Sense hat, soll diese bitte mitbringen, damit die richtige Einstellung zur individuellen Körpergröße überprüft werden kann und falls erforderlich auf die richtige Höhe eingestellt wird.

Rückfragen entweder per E-Mail (bm.vielsmeier@t-online.de) oder telefonisch unter 06046/9586002.

Anfahrtbeschreibung

22.5.2016 - Gelbbauchunke, Erdkröte und Co.

Rund 30 Teilnehmer haben sich zu einer kleinen Wanderung von ca. 1,5km zur Kaolingrube durch das Niddertal, an einem alten Vulkanschlot vorbei, über grüne Wiesen zur Kaolingrube eingefunden.

 

Unterwegs wurde den Gästen immer wieder viel interessantes und wissenswertes an den einzelnen Haltepunkte erzählt. 

 

In der Kaolingrube angekommen konnten sich die Teilnehmer der Exkursion dann einige der Bewohner mal aus der Nähe anschauen. So konnten unter fachkundlicher Anleitung zum Beispiel eine Gelbbauchunke und ein männlicher Teichmolch in Wassertracht bestaunt werden.

Bildergalerie

20.5.2016 - Abstimmung vom 20.5 bis 30.6. der OVAG AG hat begonnen

 

 

 

So einfach geht's: Wählen Sie bis zu drei Projekte, die Sie mit Ihrer Stimme unterstützen möchten, tragen Sie Ihre E-Mail-Adresse ein und klicken Sie auf die Schaltfläche "Auswahl beenden und voten!" Im Anschluss erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Ihre Stimme(n) sind erst nach dem Bestätigen dieses Links gültig!

 

 

12.5.2016 - Vereinsaktion der OVAG AG

Auch die OVAG führt in diesem Jahr eine Vereinsaktion durch, bei der Preisgelder ausgeschrieben sind. Wir als NABU Ortenberg e.V. haben --uns dort ebenfalls beworben, um für unsere Jugendgruppe mit etwas Glück und der Hilfe der Stimmengeber die für die jüngsten unserer Mitglieder ein Spektiv anzuschaffen. Und vielleicht reicht es auch noch die Holzwerkstatt besser auszustatten.

 

Wer uns also unterstützen möchte, der ist aufgerufen uns vom 20.5. bis 30.6.2016 seine Stimme zu geben. Wir zählen auf Euch.

 

Wie es funktioniert und wo abgestimmt werden kann erfahrt Ihr unter

www.wir-fuer-oberhessen.de

9.5.2016 - Projektwoche der Grundschule Ortenberg

Den NABU Ortenberg erreichte am 9.5. eine Anfrage, ob wir die Grundschule Ortenberg beim Thema Natur unterstützen könnten. Geplant ist ein ca. 2 stündiger Ausflug, um den Grundschulkinder möglichst vieles über Natur und Naturschutz zu erzählen.  Schon am Abend konnte der NABU Ortenberg eine Zusage geben.

 

 

Und jetzt, zwei Tage später, ist die Unterstützung mehr als gesichert. Es haben sich mehrere Vereinsmitglieder bereiterklärt mit den Kinden die Natur rund um Ortenberg zu erkunden.

 

Der Verein bedankt sich für die spontane Unterstützung bei seinen Mitgliedern.

28.4.2016 -Start für das Vereinsvoting der VR Bank

Jetzt sind unsere Mitglieder, Freunde und Bekannte gefragt. Heute fiel der Startschuß für das Vereinsvoting der VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen.

Jeder mit einem Facebook-Profil kann für uns abstimmen.

 

Und bitte daran denken, dass jeder 1 Stimme je Kategorie hat.

Wer also für einen Sportverein gestimmt hat, kann uns trotzdem seine Stimme geben, denn wir rangieren in der Kategorie Kulturvereine.

 

Also weitersagen, weitersagen und nochmals weitersagen an alle die Ihr kennt.

 

Hier der Link zum Vereinsvoting

18.4.2016 - Am 28.4. startet wieder das VR-Vereinsvoting und wir wollen Eure Stimme

Ab dem 28. April 2016 zählen wir auf Euch. An diesem Tag beginnt das Vereinsvoting der VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen. 

Mitmachen kann jeder, der bei Facebook angemeldet ist.

Für unsere Jugendgruppe belegten wir 2015 den zweiten Platz in unserer kategorie. Dieses Jahr streben wir Platz 1 an. Wieder soll unsere Jugendgruppe von einem möglichen Gewinn profitieren.

Wer kein eigenes Facebook-Profil hat kennt aber sicherlich jemanden, der für uns seine Stimme abgeben würde.

16.4.2016 - Geplanter Ausflug in die hessische Rhön im September 2016

Fleißig geplant und organsisiert hat unser Festausschuß und für September 2016 einen Tagesausflug für unsere Vereinsmitglieder, aber auch Nichtmitglieder, auf den Weg gebracht.

 
Der Weg wird uns in die hessische Rhön führen.

 

Mit dem Bus machen wir uns gemeinsam auf die Reise und erreichen nach ca. 2h unser Ziel, das Naturerlebniszentrum Haus am Roten Moor.
 
Mit einer Führung durch das Zentrum, welche vom NABU Poppenhausen durchgeführt wird, beginnt unser Tagesprogramm. Und es bleibt ausreichend freie Zeit zur Verfügung auf eigene Faust noch eigene Eindrücke zu sammeln.
 
Anschließend machen wir uns auf die 30minütige Fahrt nach Ehrenberg, zum Rhönschaf. Am Geburtsort des Apfelsherry wird es eine Führung durch die Kelterei mit einer Verköstigung geben.
 
Danach begeben wir uns in den Schafstall, wo für alle ein leckeres Essen wartet. Aufgrund der Teilnehmerzahl ist das Essen bereits vorbestellt.
 
Die Teilnehmerzahl ist auf 40 begrenzt.
Der Preis für Busfahrt, 2 Führungen und Abendessen beläuft sich auf € 45,00 p.P. für Vereinsmitglieder.
Preis für Nichtmitglieder € 50,00 p.P.
Verbindliche Anmeldungen, unter Angabe der Teilnehmerzahl, bitte an Heinad Suhl unter der Telefonnummer 06046-7016
 
Zusammenfassung(*):
=================
09.00 Abfahrt in Ortenberg am Marktplatz
11.00h Ankunft Rotes Moor
11.30h Führung durch das NABU Naturerlebniszentrum
15.30 Abfahrt Rhönschaf
16.00h Führung Kelterei mit Verköstigung
17.00h Essen im Schafstall
Ca. 20.00h Rückfahrt
 
(*)Änderungen einzelner Programm- oder Zeitpunkte sind möglich. Bitte informieren Sie sich vor Veranstaltungsbeginn hier, auf unserer Facebook-Seite oder in der lokalen Presse über mögliche Änderungen.

5.4.2016 - Brennweite, Pixel und vieles mehr

Am Sonntag, den 20. März fand ein hochinteressanter Fotokurs zum Thema „Naturfotografie“ im NABU-Haus an den Salzwiesen statt. Axel Gaube, ein professioneller Fotograf mit Fotostudio in Frankfurt, leitete den Kurs. 9 Teilnehmer lauschten über 4 Stunden den Erklärungen des Profis. Eine super Sache mit sehr vielen interessanten Informationen und Tipps. Absolut professionell, schön verpackt und erklärt. Gut verständlich, wenn man schon ein wenig Ahnung von der Thematik hatte, nett und herzlich rübergebracht. Anschauliches edles Gerät und schöne Beispielbilder sowie Lektüre hatte Axel Gaube im Gepäck.  Ein unterhaltsamer Nachmittag!


Brennweite, Belichtungszeit, Empfindlichkeit, Pixel, jpg, Zoom, Teleobjektiv, Lichtstärke, Blitz, Makro, Weitwinkel, Vollformat, Sensor und viele Begriffe mehr wurden anschaulich erklärt. Da rauchte schon gar manchem der Kopf. Alle Teilnehmer(innen)  hatten ihre Fotoapparate mitgebracht. Leider war aber trübes Wetter und so wurde der eigentlich geplante Spaziergang mit Fotoübungen auf das nächste Mal verschoben. Daher blieb genügend Zeit, um das Thema „Fotogestaltung“ auch noch ausgiebig zu beleuchten. Axel Gaube zeigte z.B., wie der Begriff „Goldener Schnitt“ zu verstehen ist. Hierbei wird das Motiv so in Szene gesetzt, dass es bestimmte psychologische Wirkungen beim Betrachter auslösen kann, eine spannende Sache. 

 

Am Ende waren sich alle einig, alle Teilnehmer würden gerne einen Folgekurs belegen, um das Gelernte weiter zu vertiefen und durch Übungen zu untermauern. Hierzu wird der NABU mit Axel Gaube sprechen und hoffentlich bald den nächsten Fotokurs anbieten können.

30.3.2016 - Neues von den Thüringer Waldziegen

Den Thüringer Waldziegen geht es gut und sie haben sich inzwischen auf Breitenhaide gut eingelebt. Alle Tiere wurden inzwischen tierärztlich untersucht und jeder der Böcke ist jetzt ein Mönch (kastriert). Nachdem die Anschaffung der Ziegen über den NABU Ortenberg organisiert wurde sollen die Ziegen in Kürze in den Besitz von Breitenhaide übergehen.

 

Die Ziegen werden vom NABU Ortenberg zukünftig dann in Sachen Landschafts- und Naturschutz eingesetzt. Deshalb wird sich unser Verein auch weiterhin unterstützend und organisatorisch gemeinsam mit dem Ziegenhalter um die Tiere kümmern.

Sei es bei der Beschaffung von Material wie z.B. Zaun, mobilen Weidehütte, Tränke usw. über mögliche Fördermittel, als auch der Suche nach Ziegenpaten oder dem Sammeln von Spenden, um auch die anfallenden Versicherungs-, Tierarzt- und Futterkosten wenigstens teilweise abdecken zu können.

 

Es ist geplant die Ziegen während des Gärtnermarktes in Ortenberg am 18.6.2016 der Öffentlichkeit vorzustellen.

24.3.2016 - Schadensbegrenzung am Fronleichnamsgraben

Der Termin zur Schadensbegrenzung (Baggerarbeiten) am Fronleichnamsgraben zwischen Ortenberg und Selters hat heute früh stattgefunden.

 

Heute früh haben wir mit dem Bauhof Ortenberg eine Aktion gestartet, um am Frohnleichnamsgraben bei Selters einiges zu reparieren, was bei der Ausbaggeraktion des Feldwegeverbandes nicht gut gelaufen war.

 

Zum Schutz der Wasserlebewesen (insbesondere Flussmuschel und Spitze Sumpfdeckelschnecke) wurden etwa alle 50m wieder kleine Staustufen eingebaut, damit das Wasser nicht einfach durchrauscht sondern kleine Gewässerzonen entstehen, wo sich das Leben halten und entwickeln kann.

 

Wir hoffen, dass ausreichend Muscheln und Schnecken überlebt haben und für Nachwuchs sorgen werden. In einigen Jahren wird hoffentlich wieder ein guter Zustand des Gewässers erreicht sein.

 

Ein Mitarbeiter vom Bauhof erklärte uns, dass die Maßnahme insbesondere nötig war, da an der Wegekreuzung am Anfang der Baggerstrecke das Wasser schon über den Weg floss und das Rohr weitgehend zu war. Zukünftig wollen wir uns mit der Stadtverwaltung vor Durchführung derartiger Maßnahmen abstimmen, damit hier eine naturverträgliche Vorgehensweise vereinbart werden kann. Die Zusage seitens der Stadt bzw. des Bauhofs liegt uns vor.

 

Wir werden nun beobachten, wie die Staustufen sich bewähren. Falls die eingebrachte Erde weggespült werden sollte, müssten noch einmal Steine angefahren werden, die eine bessere Befestigung darstellen. Wir werden sehen…

 

Danke an unsere Tippgeber, an Dietmar, der sich sofort der Sache angenommen hat und der Stadt Ortnberg für die schnelle Unterstützung zur hoffentlich erfolgreichen Aktion.

18.3.2016 - Update zum Baggerfiasko

Unser Vereinsmitglied Dietmar hat sich heute direkt mit der Stadt Ortenberg in Verbindung gesetzt und unser aller Ärger über diese ausgeführten Baggerarbeiten zum Ausdruck gebracht.

Ihm wurde erklärt wieso und warum diese Maßnahme aus Sicht der Stadt erforderlich war. Ausgeführt wurden letztendlich die Arbeiten dann vom Feldwegeverband.

Zur Schadensbegrenzung ist die Stadt Ortenberg uns entgegen gekommen. Im Abstand von 50m werden wieder Hindernisse im Graben aufgebaut, um das Wasser wieder aufzustauen.

Nächste Woche wird ein Termin vereinbart, besprochen wie dies umzusetzen ist und natürlich auch umgesetzt.

Bleibt dann nur noch abzuwarten in wie weit sich der Bestand an Bachmuscheln und wohl auch Fischen erholt.


Vielen Dank an dieser Stelle an unsere Informantin, den schnellen Hinweis an uns und die Bilder.

 

Hier gehts zur Bildergalerie

17.3.2016 - Wo gebaggert sterben Bachmuscheln

Heute erreichte den NABU Ortenberg eine Email. In dieser Mail wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass ein Entwässerungsgraben zwischen Ortenberg und Selters ausgebaggert wurde. Viele Bachmuscheln sind dieser Aktion wohl zum Opfer gefallen. Darunter auch faustgroße Exemplare.

 

Wir haben nachgehakt und festgestellt, dass sich auch andere Bürger bereits  über Umwege bei anderen Mitgliedern des NABU Ortenberg über diesen Umstand beschwert haben.

 

Wer hier in welchem Auftrag so radikal gebaggert hat werden wir noch feststellen.

 

Fakt ist:

Durch das jetzt sehr schnell abfließende Wasser ist der Lebensraum für Muscheln und seltene Fische praktisch zerstört worden.

 

Wir werden weiter recherchieren und berichten.

 

Die Bachmuschel ist eine Art nach Anhang II und IV der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und steht damit in der gesamten EU unter Schutz. Zudem ist sie in Deutschland eine nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders und streng geschützte Art. Darüber hinaus unterliegt sie gleichzeitig den Landesfischereigesetzen, die eine ganzjährige Schonzeit festlegen.

 

Die Bilder wurden uns freundliche Weise zur Verfügung gestellt.

14.3.2016 - Wind- und Wassermühlen im Wandel der Zeit

Parallel zu unserem Sommerfest wird sich Manfred Egloff auf Ober-Mockstadt mit seiner Mühlen-Wanderausstellung am 9.7.2016 in Ortenberg-Selters an der Nidder einrichten.

Ca. 25 Schau- und Funktionsmodelle können, teilweise in Aktion, bestaunt werden. 

Informationen zu den Modellen gibt es auf der Homepage von Manfred Egloff.

Und wer vom vielen zuschauen und mitmachen Hunger und Durst bekommen hat, für den bietet der NABU Ortenberg Speis und Trank an. Aber selbstverständlich auch viele Informationen, Aktionen zum Thema Natur- und Umweltschutz.

14.3.2016 -Stammtisch gut besucht

Warum nicht mal auch über unseren regelmäßigstattfindenden Stammtisch berichten? Jeden zweiten Montag im Monat trifft man sich um 19:00 Uhr in unserem Vereinsheim "Haus an den Salzwiesen" in Ortenberg-Selters.

In gemütlicher Runde wird geschwätzt, gelacht aber auch ernsthaft diskutiert. So auch am heutigen Abend. Thema war u.a. der Gärtnermarkt am 18.6., unser Sommerfest am 9.7., die Planung zum Projekt "Natur-Erlebnis-Welt" und die geplante Windkraftanlage am Rühlskopf.

So ernst die Gespräche auch manchmal sind, es bleibt dabei immer sachlich und auch die Lachmuskeln werden zwischendurch immer trainiert.

Es hat Spaß gemacht, war sehr informativ und wir freuen uns schon auf den nächsten Spammtisch im April mit sicherlich interessanten Gesprächen.

12.3.2016 - Fotokurs am 20.3.2016 ausgebucht

Der für den 20. März 2016 anberaumte Fotokurs "Grundlagen der Natur- und Landschaftsfotografie" mit dem professionellen Fotografen Axel Gaube war binnen kürzester Zeit ausgebucht.

Acht Interessierte werden auf einem zweistündigen Spaziergang ihre Fotos machen, die im Anschluß im Vereinsheim besprochen werden.Allen Teilnehmern wünschen wir fotogenes Wetter und viel Spaß.

7.3.2016 - NABU Ortenberg erhält Spende von Firma Seipel

Dunja und Joachim Seipel bei der Spendenübergabe vor dem Vereinsheim mit Dr. Sven Weidemeyer, dem 1. Vorsitzenden des NABU Ortenberg.
Dunja und Joachim Seipel bei der Spendenübergabe vor dem Vereinsheim mit Dr. Sven Weidemeyer, dem 1. Vorsitzenden des NABU Ortenberg.

Die Selterser Firma Garten- und Landschaftspflege Joachim Seipel tätigte kürzlich eine großzügige Spende an die NABU Ortsgruppe Ortenberg. Möglich wurde diese Spende dadurch, dass Joachim Seipel auf Weihnachtsgeschenke für die Kunden verzichtete. Die überreichten 300 € will der Verein für dringend benötigte Materialien für die geplante Einrichtung einer Holzwerkstatt verwenden. Die NABU Ortsgruppe Ortenberg bedankt sich ganz herzlich bei Joachim Seipel.
Informationen über die Veranstaltungen und Arbeitseinsätze etc. des NABU Ortenberg finden sich immer aktuell auf der Homepage des Vereins (www.nabu-ortenberg.de).

5.3.2016 - Startschuß für die Flechtkurse

Heute geht es wieder los mit unseren Flechtkursen. Anfänger und Fortgeschrittene können sich wieder in der Kunst des Flechtens mit Weiden üben. Beginnend mit einer Schale für Einsteiger über den Korb mit Henkel bis hin zum großen Babykorb kann den Kursteilnehmer alles von unserer gelernten Korbmacherin gezeigt und beigebracht werden.

 

Wer Interesse hat ist gerne eingeladen sich zunächst bei einem der Flechtkurse einen Überblick zu verschaffen und sich erst dann entscheiden, ob er es nicht auch mal versuchen möchte.. 

27.02.2016 - Gemeinsamer Umwelttag

Schönes Wetter und viele fleißige Helfer haben den gemeinsamen Umwelttag von Wippenbach, Selters und dem NABU Ortenberg zu einem vollen Erfolg verholfen.

 

Fast 40 Helfer haben sich am vergangenen Samstag zusammengefunden und in den Ortenberger Ortsteilen Wippenbach und Selters viel achtlos entsorgten Müll gesammelt.

 

Drei Mülltonnen mit jeweils 1m³ Fassungsvermögen, die vom Ortenberger Bauhof zur Verfügung gestellt wurden, haben nicht ausgereicht den gesammelten Unrat aufzunehmen. Viele zusätzliche Müllsäcke wurden benötigt. Und ein Fahrrad und zwei Glasscheiben mussten separat gelagert werden.

 

Im Anschluß der Müllsammelaktion trafen sich die Helfer im NABU Vereinsheim "Haus an den Salzwiesen". Dort gab es für alle eine Erbsensuppe mit Würstchen zur Stärkung. Die Suppe wurde vom Ortsvorsteher Wippenbach Hans-Werner Goldstein schon am Vortag gekocht. Schmeckt doch ein Eintopf aufgewärmt noch mal so gut.

 

Der Umwelttag kam so gut an, dass bereits jetzt schon Pläne für 2017 geschmiedet wurden.

 

Den Ortsbeiräten, allen Helfern, hierunter auch Flüchtlinge, die in beiden Ortsteilen untergebracht sind, gilt unser Dank für ihren selbstlosen Einsatz.

 

Bilder gibt es hier.

13.02.2016 - Neue Mitglieder

Der NABU Ortenberg begrüßt sechs neue Mitglieder in seiner Runde. Diese werden sich in erster Linie um Mäharbeiten kümmern und auch nach Absprache ausgeliehen.

 

Es handelt sich um 4 Ziegenböcke und 2 Ziegen, die in Zukunft unter anderem in der Kaolingrube in Ortenberg den Bewuchs in den Griff bekommen sollen. Als Thüringer Waldziegen stehen sie seit 1993 auf der Roten Liste der gefährdeten Haustierrassen.

 

Untergebracht sind die Ziegen auf dem Reiterhof Breitenhaide und sollen auch ein Anfang für eine hoffentlich erfolgreiche Zucht werden.

 

Noch haben die tierischen Mitglieder keinen Namen, doch in Kürze werden sie noch getauft. Schließlich möchte man die Kollegen und Kolleginnen in Zukunft korrekt ansprechen. Dann gibt es auch noch offizielle Bilder.

 

12.2.2016 - Kooperation mit Antenne Wetterau

Seit Anfang Februar gibt es einen neuen Lokalsender für den Wetteraukreis.

Antenne Wetterau kann über jedes internetfähige Gerät empfangen werden. Und was liegt näher für unseren Verein aus der Wetterau, als die Verantwortlichen anzuschreiben, ob unsere Veranstaltungen nicht auch über den Sender einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können.

 

Erfreulicher Weise hat man dieser Anfrage kurzentschlossen zugestimmt. Unsere Veranstaltungstipps gibt es jetzt also auch On Air.

 

Hört mal rein in Antenne Wetterau. Musik der 70er, 80er und 90er und viele Infos aus der Region, darunter eben auch unsere. 

5.2.2016 - Vortrag über den Auenverbund Wetterau

Der Vortrag von Ralf Eichelmann (UNB), am 5.2.2016, hat zahlreiche Zuhörer in das Vereinsheim des NABU Ortenberg "Haus an den Salzwiesen" gelockt. Fast alle Sitzplätze waren belegt.

 

Viele Naturaufnahmen, ein wenig Statistik und reichlich persönliche Erfahrung flossen in den Vortrag ein und Ralf Eichelmann verstand es sichtlich alle Besucher in seinen Bann zu ziehen. Die Geschichte der Auenlandschaft, die Renaturierung einiger Flächen und die Erhaltung dieser wertvollen Natur wurden eindrucksvoll vorgestellt.

 

Viele Tiere und Pflanzen konnten so schon, wenn auch teilweise örtlich bezogen, wiederangesiedelt werden bzw. haben sich ihren Lebensraum zurück erobern können.

 

Der fast zweistündige Vortrag wurde durch Zwischenfragen der Besucher aufgewertet und hat gezeigt, dass das Thema viele Naturbegeisterte sehr interessiert. Ebenso wurde zum Abschluß in kleinen Gruppen diskutiert und weitere Fragen gestellt.

 

Wir danken Herrn Eichelmann herzlich für diesen hervorragenden Vortrag und den damit verbundenen tollen Start in das Veranstaltungsjahr. Und natürlich allen Gästen für ihr Kommen und den lebhaften Diskussionen vor, während und nach der Veranstaltung.

 

Bilder der Wetterauer Auenlandschaft gibt es hier zu sehen. Alle Bilder wurden freundlicher Weise von Ralf Eichelmann zur Verfügung gestellt.


 

Über folgenden Link können Übersichtskarten zum Auenverbund herunter geladen werden:

Übersichtskarten und Landschaftsschutzverordnung des RP Darmstadt

 

Karten des Bereichs Ortenberg können hier heruntergeladen werden.

02.02.2016 - Vorstellung NAJU Programm

Für unsere Jugendgruppe wird es in diesem Jahr sicherlich wieder spannend. Die Jugendgruppenleitung hat sich wieder vieles einfallen lassen, um ein interessantes erstes Halbjahr geplant.

 

Was genau, könnt ihr hier nachlesen.

20.1.2016 - Programm 1. Halbjahr

Der Flyer für das Programm im 1. Halbjahr ist fertig und im Druck. Gleichzeitig wurde eine entsprechende Mitteilung an die örtliche Presse ausgegeben.

Veranstaltungsprogramm 1. Halbjahr 2016
Flyer2016_1 .pdf
Adobe Acrobat Dokument 326.1 KB

16.1.2016 - Nachlese auf das Jahr 2015

Das Jahr 2015 war wieder einmal geprägt von

  • Arbeit
  • Vorträgen
  • Noch mehr Arbeit
  • Exkursionen
  • Kleinen und großen Erfolgen
  • Kreativen Ideen
  • Projekte
  • Feiern und Festen
  • aber auch viel Spaß

All dies zusammengefasst gibt es in einem kurzen, bebilderten Jahresrückblick.

Jahresrückblick 2015
Jahresrückblick 2015-mit Bilder.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.4 MB

14.1.2016 - Vorbereitungen für den Gartenmarkt bei 750 Jahre Stadt Ortenberg

Auf Anregung zweier Mitglieder des NABU Ortenberg ist es jetzt beschlossene Sache, dass im Jubiläumsjahr der Stadt Ortenberg (750 Jahre Stadtrechte) auch ein Gartenmarkt stattfinden wird.

 

Bei der zweiten Infoveranstaltung am heutigen Abend sind viele Vereine, Privat- und Geschäftsleute aus Ortenberg und der Region zusammen gekommen. Alle sind mit Begeisterung bei der Sache und wollen zu einem Gelingen, dieser zum ersten Mal stattfindenen Veranstaltung, beitragen.

 

Auch wir werden selbstveständlich mit einem Stand vertreten sein und bieten unter anderem Nistkästen an und bieten Informationen zu Insekten- und Amphibiengerechte Gartengestaltung.

13.1.2016 - Sammelbestellung von Vogel-Nistkästen des NABU Ortenberg

"Die NABU Ortsgruppe Ortenberg bestellt Vogel-Nisthöhlen aus Holzbeton. Dieses Material zeichnet sich durch seine lange Haltbarkeit von mindestens 20 bis 25 Jahren aus. Wer Interesse hat, in seinem Garten oder auch an anderen geeigneten Stellen Nisthöhlen aufzuhängen, kann seine Bestellung bis zum 30. Januar 2016 aufgeben.

 

Für Gärten besonders empfehlenswert sind Fluglochgrößen von 32 mm Durchmesser, die für fast alle Kleinvogel-Arten geeignet sind. Wer sich die Nisthöhlen anschauen möchte, kann dies auf der Homepage der Firma Schwegler tun (http://www.schwegler-natur.de/).

 

Da wir einen Vereinsrabatt bekommen, können wir zu jeder Nisthöhle der Typen 1B, 2M und 2H (Halbhöhle) einen Zuschuss geben, so dass wir Ihnen die Kleinvogel-Nisthöhlen für jeweils 15,00 € anbieten (anstatt beispielsweise 24,75 € für Nisthöhle 2M/FO). Allerdings gilt dieses Angebot nur für Mitglieder des NABU Ortenberg sowie interessierte Ortsansässige und ist auf maximal 3 Nisthöhlen beschränkt. Sie können selbstverständlich auch eine größere Anzahl oder bei Interesse auch andere Nisthöhlen als die beschriebenen Modelle für Kleinvögel bestellen, dies jedoch nur für den regulären Preis. Sprechen Sie dies einfach bei Ihrer Bestellung an. Wenn die Sammelbestellung bei uns eingetroffen ist, teilen wir Ihnen mit, wann und wo die Nisthöhlen in Ortenberg abgeholt werden können. Die Bezahlung der Nisthöhlen erfolgt bei Abholung.

 

Noch ein wichtiger Hinweis zur Pflege der Nistkästen: Diese sollten einmal im Jahr, entweder im Herbst oder sehr zeitig im Frühjahr, gereinigt werden. Dabei wird das Nest samt der möglicherweise vorhandenen Parasiten aus der Nisthöhle entfernt.

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann nutzen Sie diese Gelegenheit und kontaktieren uns.

13.1.2016 - Vortrag über den Auenverbund Wetterau beim NABU Ortenberg

Foto: Bernd Beck
Foto: Bernd Beck

Nicht vergessen

 

Am 5. Februar 2016 um 19 Uhr startet der NABU Ortenberg sein Vortragsprogramm im neuen Jahr.

 

Ralf Eichelmann von der Unteren Naturschutzbehörde stellt an diesem Abend ein Erfolgsprojekt des Naturschutzes vor, den Auenverbund Wetterau. Dazu zählen Auengebiete entlang der Nidda, Nidder, Horloff, Wetter und des Seemenbachs.

 

Zahlreiche Arten wie Weißstorch, Kiebitz und Laubfrosch sind hier heimisch. Gerade für viele Vogelarten finden sich hier bedeutende Brut-, Nahrungs- und Rastgebiete, womit die Auengebiete der Wetterau auch überregional von großer Bedeutung sind.

 

Der Vortrag findet im NABU-Haus an den Salzwiesen in Selters statt, dem Vereinsheim des NABU Ortenberg am ehemaligen Sportplatz von Selters. Der Eintritt zu diesem Vortrag ist frei, Spenden sind erwünscht.

 

12.1.2016 - Hilfe für Turmfalken durch OVAG und NABU

Die NABU-Gruppe Ortenberg freut sich über eine OVAG-Spende der besonderen Art: Ein Nistkasten für Turmfalken wurde in diesen Tagen an die Naturschützer übergeben und auch gleich mit Hilfe eines Kranwagens in einer gemeinsamen Aktion hoch oben in einer exponiert stehenden Birke befestigt.
Randolf Hess von der OVAG und Dietmar Wäß vom NABU hatten die gemeinsame Naturschutzaktion geplant und ins Leben gerufen und freuen sich nun über die gelungene Maßnahme.
Die anwesenden NABU-Leute bedankten sich für diese außergewöhnliche Unterstützung der OVAG. Diese engagiert sich u.a. seit Jahren auch sehr beim Schutz der Wetterauer Weißstörche und ist sehr erfolgreich damit.
Der Turmfalke bevorzugt hochgelegene Brutplätze. Auf diese Vorliebe ist wohl auch sein Name zurückzuführen. Er ist ein ausgesprochenen Mäusejäger und bei den Landwirten gerne gesehen. Seltener stehen kleinere Vögel, Eidechsen, Insekten oder Regenwürmer auf seinem Speiseplan. Bekannt ist der Turmfalke insbesondere durch seinen typischen Rüttelflug bei der Jagd.
Durch den Mangel an Nistgelegenheiten nehmen die Greifvögel gerne die künstlichen Nisthilfen an. Der NABU Ortenberg konnte in den letzten Jahren auf diese Weise schon einiges für den Turmfalkenschutz tun und hat bereits mehrfach Bruterfolge in bereitgestellten Kunstnestern nachgewiesen. Allein in dem guten Mäusejahr 2015 wurden hier 14 junge Falken flügge. Die Naturschützer hoffen, dass der neue Nistkasten nun schnell von den eleganten Jägern entdeckt und als Brutplatz angenommen wird.


Wer mehr über die Arbeit des NABU Ortenberg erfahren möchte: Kontaktieren Sie uns per  E-mail oder nutzen Sie das Kontaktformular.

8.1.2016 - Auf der Spur der Wildkatze im Wetteraukreis

Die Freude bei Wildkatzenfreunden im Wetteraukreis ist groß: Im Rahmen der Wildkatzenerfassung, die seit 2014 federführend vom BUND Hessen durchgeführt wird, konnten erstmals zweifelsfrei Wildkatzen im Wetteraukreis nachgewiesen werden.

 

Über die elegante Räuberin wird am Mittwoch, den 20. Januar,  ein Vortrag in Butzbach stattfinden, zu dem der Naturschutzfonds Wetterau und die Stadt Butzbach herzlich einladen.


Die Veranstaltung findet in Butzbach, Bürgerhaus Am Bollwerk 16, statt.  Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.


Referentin ist Susanne Schneider, Wildkatzenexpertin vom BUND Hessen. Sie berichtet zur aktuellen Kenntnislage im Wetteraukreis.

 

Susanne Schneider, die Koordinatorin des Projekts „Wildkatzensprung“, wird bei ihrem Vortrag die geheimnisvollen Räuber anhand von vielen Bildern vorstellen und auf die aktuelle Situation der bedrohten Tiere eingehen.

1.1.2016 - Sensenkurs im Juni

Am 3. und 4. Juni 2016 veranstaltet der Naturschutzbund (NABU) Ortenberg einen Sensenkurs mit dem ausgebildeten Sensenlehrer Ulrich Hampl.

 

Der Kurs beginnt am Freitag, den 3. Juni 2016, um 17:00 Uhr im Haus an den Salzwiesen mit einem theoretischen Teil, gefolgt von einer Demonstration und Übungen zum Dengeln und Wetzen der Sensen. Am Abend klingt der Tag bei einer Stärkung gemütlich aus.

 

Am 4. Juni 2016 ab 7:00 Uhr geht es zum gemeinsamen Wiesenmähen auf ebenem und schwierigem Gelände auf einer Wiese in Effolderbach. Eine „Mähervesper“ verhilft zu neuem Schwung. Das Kursende ist gegen 14 Uhr geplant.

 

Der Kurs richtet sich an Männer und Frauen, die den Umgang mit der Sense lernen wollen oder ihre Kenntnisse im Umgang mit der Sense auffrischen möchten. Sensen werden gestellt. Wer mag, kann seine eigene Sense mitbringen.

 

Die Kursgebühr liegt bei 90,00 € pro Person. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 10 Personen begrenzt.

 

Verbindliche Anmeldungen zum Kurs sind bei Bernd Vielsmeier, Telefon 06046 / 958 6002 bis zum 30. April 2016 erbeten.

 

Kursprogramm

3. Juni 2016
17:00 Uhr Begrüßung, Vorstellung der Kursteilnehmer

17:30 Uhr

 

Die Sense – Spitzentechnik („high tech“) von früher für heute!
Die Teile einer Sense – richtige Abstimmung und Einstellung

18:00 Uhr

 

Keine Angst vor scharfen Sachen!
Sicherheit geht vor – die verletzungsfreie Handhabung des Geräts

18:30 Uhr

 

Wir mögen es scharf
Demonstrationen und Übungen zum Dengeln und Wetzen der Sense

20:00 Uhr

 

Die Bewegung mit der Sense
Einstimmung auf die Mähbewegung
20:30 Uhr Film: Das Mähen mit der Sense
  Gemütlicher Ausklang

4. Juni 2016
6:30 Uhr Treffen am Haus an den Salzwiesen

07:00 Uhr

 

Los geht’s! Mähen am Morgen geht am besten!
Jetzt gilt es. Jede/r kann mähen lernen – wir mähen gemeinsam eine Wiese!
09:00 Uhr „Mähervesper“

09:30 Uhr

 

Gibt es Scharten auszuwetzen?
Fragen zur Mäharbeit, Erhaltung einer guten „Schneid“

10:00 Uhr

 

Mähen in schwierigem Gelände
Weitere Mähübungen – verschiedene Sensen

11:00 Uhr

 

Und wohin mit dem Gras?
Sinnvolle Verwertung des Schnittgutes

11:30 Uhr

 

 

Noch Fragen?
Abschlussrunde – wie geht es weiter?
Welche Sense passt zu mir?
Programm zum Sensenkurs
Sensenkurs-mit-programm-aushang.pdf
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